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Krisen-PR wird noch unterschätzt

Krisen-PR ist Deutschland immer noch unterrepräsentiert. Dabei haben Unfälle wie bei Hoechst (1993), Konflikte mit Anspruchsgruppen um Brent Spar (1995) oder „umfallende" Autos wie seinerzeit die A-Klasse (1997) deutliche Defizite in deutschen Unternehmen im Umgang mit Krisen offen gelegt, so die Deutschen Public Relations-Gesellschaft (DPRG) e.V., Bonn.

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Häufig sorgt das Informations- und Kommunikationsverhalten der Unternehmen selber sogar für
mehr Negativschlagzeilen als das eigentliche Ereignis.
Auch die Beraterszene tut sich mit
diesem Thema schwer: „Professionelle Hilfestellung von PR-Agenturen oder selbständigen
PR-Beratern ist im deutschsprachigen Raum kaum zu erhalten“, betont Frank Roselieb,
Krisenforscher am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Christian-Albrechts-Universität,
Kiel. In Nordamerika gehören die Crisis Experts zu den bestbezahlten Beratern.

Nicht ohne Grund: Die für
Unternehmen häufig unberechenbare Rechtsprechung erfordert eine schnelle und gezielte
Behandlung des „Brandherdes“. Millionenklagen sollen möglichst im Keim erstickt werden.

Daher ist das Bewusstsein für Krisen jenseits des Atlantiks weit aus höher.
Dabei kann es fast jedes Unternehmen treffen: Verdorbene oder
vergiftete Lebensmittel, schadhafte technische Geräte oder gesundheitsschädliche
Zusatzstoffe in Produkten schaffen schnell Erklärungsnotstand beim herstellenden Unternehmen.

In den USA können Spezialagenturen mit großen Call Centern, Notfallplänen, die in
„Friedenszeiten“ vorbereitet werden, oder mit sogenannten „Dark Sites“ – speziell für die aktuelle Krise entwickelte
Internetseiten – im Ernstfall sofort reagieren.

Der DPRG hat dazu jetzt aktuell einen Arbeitskreis gegründet und eine eigene Internetseite zu diesem Thema eingerichtet:
www.krisenkommunikation.de/dprg-arbeitskreis .
Weitere Informationen auch unter www.krisennavigator.de

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