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Krise betrifft auch das Beratergewerbe

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat nun auch das Beratergewerbe erreicht. „2009 wird für die Consultingbranche hart“, prognostiziert Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, gegenüber der Wirtschaftswoche. Fink rechne mit einer Stagnation des 16,4 Milliarden schweren Marktes, schlimmstenfalls sogar mit einer Schrumpfung um zehn Prozent.

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Geschäft verlieren werden nach Finks Ansicht die Freelancer und Kleinanbieter der Consultingbranche, die 14.000 Unternehmen zählt. Gewinnen dürften demgegenüber die Spezialisten für Sanierung und Restrukturierung sowie Experten für Einkaufsmanagement. Grund dafür sei, dass sie kurzfristig Liquidität schaffen können.

Alarmstimmung herrsche aber auch bei den Großen: „Wir werden uns 2009 von den Wachstumsraten der Vorjahre verabschieden müssen“, sagt Carsten Kratz, Seniorpartner bei der Boston Consulting Group (BCG). Zudem wolle Siemens-Chef Peter Löscher seinen Consulting-Etat bis 2010 um 50 Prozent kürzen. „Im Durchschnitt fahren die Dax-Unternehmen ihre Budgets um 20 bis 30 Prozent zurück“, schätzt Eva Manger-Wiemann von der Metaconsultingfirma Cardea in Zürich, die Unternehmen bei der Auswahl von Beratern unterstützt.

www.wiwo.de

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