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Konversion von Leads hat Top-Priorität, Skepsis gegenüber Paid Advertising – das sind die Marketingtrends 2017

Der jährliche „State of Inbound“-Report von HubSpot offenbart die größten Herausforderungen und Prioritäten sowie Strategien und Trends in Marketing und Vertrieb für das Jahr.

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Für die neunte Ausgabe des jährlichen „State of Inbound“ hat der Marketing- und Vertriebssoftware-Anbieter HubSpot 6.399 Marketer und Sales Professionals aus 141 Ländern befragt, darunter 1.782 Teilnehmer aus Europa. Erstmals präsentiert HubSpot neben einer globalen und anderen regionalen Versionen auch eine DACH-Ausgabe mit den Daten von 289 Teilnehmern auch Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Top-Marketing-Prioritäten: Website-Traffic und Lead-Konversion

Bei den Prioritäten im Marketing wird deutlich, dass die meisten Aktivitäten auf Umsatzsteigerung und Bekanntheitsgrad abzielen: Für 71 Prozent der Befragten ist die Konversion von Leads zu Kunden eine Top-Priorität, für 68 Prozent die Erhöhung des Website-Traffics und für 47 Prozent die Steigerung der Einnahmen durch Bestandskunden. Erst an untergeordneter Stelle folgen strategischere Ziele wie Sales Enablement (45 Prozent), ROI-Nachweis (39 Prozent) oder Kostenreduzierung bei der Kundengewinnung (27 Prozent). Auffällig ist, dass in der DACH-Region der Website-Traffic (55 Prozent global vs. 68 Prozent DACH) und Sales Enablement (29 Prozent global vs. 45 Prozent DACH) höher im Kurs stehen als im globalen Durchschnitt.

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Störfaktoren: Video, KI & VR, Social Media

Neben diesen übergeordneten Zielen müssen Marketing und Vertrieb auch kurzfristig flexibel bleiben. Denn Agilität und Anpassungsvermögen werden immer deutlicher zum Erfolgskriterium für Unternehmenswachstum. Neue Kanäle, Formate und Technologien halten Marketer auf Trab und zwingen sie zu ständiger Veränderung und Weiterentwicklung. Einige Umfrageteilnehmer haben die Umbrüche im Marketing kommentiert:

„Mit einem rasanten Tempo strömen neue Kommunikationskanäle und technologische Innovationen auf das Marketing ein. Viele Verbraucher wollen mehr visuelle Inhalte sehen: Facebook Video, YouTube, Instagram. Hier müssen DACH-Marketer ihre Skills aufpolieren und noch stärker auf die Wünsche ihrer Zielgruppe eingehen.“ Inken Kuhlmann, Senior Manager, Growing Markets, HubSpot.

Um mit dem Wandel Schritt zu halten, wollen immerhin knapp zwei Drittel der Marketer binnen der nächsten 12 Monate neue Kanäle für ihr Content-Marketing erschließen, allen voran YouTube (41 Prozent), Facebook Video (37 Prozent) und Instagram (22 Prozent).

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DACH-Marketer besonders kritisch gegenüber Paid Advertising

Ein Paradigmenwechsel macht sich auch im Marketing-Mix bemerkbar. Gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind immer weniger Marketer von der Wirkung von Paid Advertising überzeugt. Bei der Frage nach der am meisten überbewerteten Marketing-Taktik votierten insgesamt 57 Prozent der Befragten für Print-, Außen-, Rundfunk- oder Onlinewerbung.

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36 Prozent glauben nicht an die eigene Marketing-Strategie

Vielleicht, weil sich im Marketing vieles verändert, sind nur zwei Drittel der Marketer von der eigenen Strategie überzeugt. Eindrucksvoll ist, dass Marketer, die auf eine Inbound-Marketing-Strategie setzen, und damit unter anderem Marketing Automation, Content-Marketing, E-Mail-Marketing und andere Taktiken strategisch miteinander kombinieren und datengestützt einsetzen, deutlich mehr Vertrauen in ihre Strategie haben – das könnte daraus resultieren, dass bei dieser Methodik die Evaluation der quantitativen und qualitativen Erfolge der Marketing-Maßnahmen eine zentrale Rolle spielt.

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Die vollständigen Ergebnisse der „State of Inbound“-Studie stehen hier zum Download zur Verfügung
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