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Konsumklima verbessert sich weiter

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im Februar im Vergleich zum Vormonat einen etwas gestiegenen Optimismus: Die Einkommenserwartung legt zu, während die Konjunkturerwartung und die Konsumneigung nur sehr geringe Einbußen verzeichnen. Für März prognostiziert der Gesamtindikator Konsumklima der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 8,5 Punkte nach revidiert 8,3 Punkten im Februar.

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Die Konsumenten gehen nach wie vor davon aus, dass die deutsche Wirtschaft ihre Schwächephase aus dem Vorjahr überwunden hat und in einen soliden Aufschwung einschwenkt. Zwar muss die Konjunkturerwartung nach fünf Anstiegen in Folge im Februar moderate Einbußen hinnehmen. Der Trend des Konjunkturindikators zeigt aber weiter nach oben. Diese positiven Konjunkturaussichten werden nicht nur von den Konsumenten geteilt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kommt in seiner Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2014 zu der Schlussfolgerung, dass die Konjunktur auf Kurs ist und sich die Beschäftigungsaussichten in diesem Jahr leicht verbessern. Folglich hat der DIHK seine Wachstumsprognose vom Herbst 2013 von 1,7 auf zwei Prozent erhöht. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar erneut gestiegen.

Einkommenserwartung steigt erneut

Im Gegensatz zu den Konjunkturerwartungen legen die Einkommensaussichten im Februar noch einmal zu. Der Indikator gewinnt hinzu und kann sein 13-Jahres-Hoch aus dem Vormonat sogar noch leicht übertreffen. Hintergrund sind die konjunkturelle Erholung und die überaus stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Hoffnungen der Verbraucher erscheinen der GfK nicht ganz unberechtigt zu sein. Eine erste Branche – nämlich die chemische Industrie – habe in diesem Jahr einen Anstieg der tariflichen Einkommen von 3,7 Prozent bei einer Laufzeit von 14 Monaten vereinbart.

Anschaffungsneigung auf hohem Niveau

Die Anschaffungsneigung der Verbraucher kann im Februar ihr Sieben-Jahres-Hoch aus dem Vormonat fast behaupten. Der Indikator büßt nur einen kleinen Teil seiner Gewinne aus dem Januar ein. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht ein deutliches Plus zu Buche. „Niedrige Zinsen, eine stabile Beschäftigungslage sowie steigende Einkommen sorgen derzeit dafür, dass die Konsumenten eher zu größeren Anschaffungen tendieren als das Geld gegen historisch niedrige Zinsen auf die Bank zu tragen“, betonen die Konsumforscher.

Dabei scheine der klassische stationäre Einzelhandel wenig von der guten Konsumneigung zu profitieren. Ein wesentlicher Teil der zusätzlichen finanziellen Mittel der Haushalte fließe eher in Dienstleistungen wie Renovierungen/energetische Sanierungen, aber auch in die Bereiche Urlaub und Reisen. Zudem weise der Immobilienbereich derzeit noch hohe Zuwächse auf.

(GfK/asc)

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