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Klickrate für Werbemails sinkt um 23,5 Prozent

Der Anbieter von Dialogmarketing-Dienstleistungen Epsilon stellt seine Trend- und Benchmarkstudie für das dritte Quartal 2013 vor. Der Erfolg von E-Mail-Marketing-Kampagnen ist diesen Kennzahlen zufolge rückläufig: Bei nahezu stabilen Zustell- und Öffnungsraten von Marketing-E-Mails in der EMEA-Region sind die Klickraten deutlich gesunken. Dies gilt sowohl gegenüber dem Vorjahresergebnis als auch im Vergleich zum vorangegangenen Quartal.

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Während die Zustellrate in der EMEA-Region von 96,7 Prozent im dritten Quartal 2012 auf aktuell 96,9 Prozent auf hohem Niveau noch mal leicht zulegen konnte und auch die Öffnungsrate nur marginal von 24,6 Prozent im Vorjahresquartal auf nun 24,5 Prozent abgenommen hat, verzeichnete die Klickrate einen signifikanten Rückgang: Wurden im dritten Quartal 2012 noch 9,1 Prozent der Werbe-E-Mails in Europa geklickt, so waren es im Vorquartal nur mehr 7,6 Prozent – Tendenz weiter fallend. Aktuell liegt die Klickrate der EMEA-Region bei 6,9 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang um 23,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Kritische Entwicklung auch in Deutschland und der Schweiz

Noch stärker betroffen von diesem Abwärtstrend sind die Kennzahlen in Deutschland. Zwar konnte die Zustellrate im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,2 Prozent von 97,3 Prozent im dritten Quartal 2012 auf jetzt 97,5 Prozent ebenfalls leicht zulegen. Die Öffnungsrate ist im selben Zeitraum jedoch von 25,9 Prozent auf nun 24,8 Prozent um 4,2 Prozent gesunken. Den größten Verlust aber verzeichnete die Klickrate: Sie lag im dritten Quartal 2012 mit 9,5 Prozent noch über dem europäischen Durchschnitt und ist seitdem um 26,6 Prozent fast auf dasselbe Niveau wie der EMEA-Durchschnitt gesunken. Mit nunmehr 7,0 Prozent liegt sie gerade mal 0,1 Prozentpunkte über dem Mittelwert der Region.

Für die Schweiz analysierte Epsilon zwar ebenfalls stabile Zustell- und Öffnungsraten, die Klickrate von Marketing E-Mails verzeichnete laut Erhebung jedoch einen großen Verlust und ist mit einem Minus von 45,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal überdurchschnittlich abgesackt. Während vor zwölf Monaten noch bei 7,1 Prozent der Marketing-E-Mails Inhalte angeklickt wurden, sind es aktuell nur noch 3,9 Prozent.

Im Vergleich von Europa und Nordamerika zeigt die Benchmarkstudie, dass die Zustellrate in den USA und Kanada mit 95,7 Prozent leicht unter dem Durchschnitt der EMEA-Region von 96,9 Prozent liegt. Bei der Öffnungsrate übertrifft die Kennzahl in Nordamerika mit 29,5 Prozent deutlich den europäischen Durchschnitt von 24,5 Prozent. Die Klickrate dagegen liegt in Nordamerika mit 4,5 Prozent weiterhin unter der Klickrate der EMEA-Region von 6,9 Prozent.

Multipart E-Mails an mobile Geräte verschicken

„Die zunehmende Verbreitung von Smartphones hat einen wesentlichen Einfluss auf die aktuellen Ergebnisse. Denn bei den Basisanwendungen der mobilen Internetnutzung steht die E-Mail an erster Stelle“, erklärt Swen Krups, Vice President Client Services EMEA, Epsilon International. „Die Resultate sind ein deutliches Signal an Werbetreibende, die Optimierung von E-Mails für mobile Endgeräte stärker voranzutreiben.“ Dies bestätigt auch die aktuelle Studie des Lab E-Mail 360° des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW), laut der 31,6 Prozent der mobilen Nutzer die unbefriedigende Darstellung von E-Mails auf dem Mobiltelefon bemängeln und 27,2 Prozent deren schlechte Lesbarkeit kritisieren.

„Mit der komplett neu entwickelten Plattform ‚Agility Harmony‘ bieten wir Unternehmen jetzt erstmalig eine Lösung, welche es erlaubt, Multipart E-Mails speziell an mobile Endgeräte zu verschicken, um somit eine optimierte Darstellung für jegliche Endgeräte zu ermöglichen“, ergänzt Krups. Über die Preview-Ansicht der Inbox könnten Anwender vor dem Versand die Qualität der Darstellung in den verschiedenen Posteingangskörben auf den unterschiedlichen mobilen Endgeräten überprüfen und gegebenenfalls optimieren. Zudem könnten Marketer die Aktivitäten der Empfänger nachvollziehen und so wichtige Erkenntnisse über das Verbraucherverhalten gewinnen, indem sie beispielsweise erfahren, ob die E-Mail über Smartphone oder PC oder sogar mit beidem geöffnet wurde.

(Epsilon/asc)

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