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Klick auf Display-Werbung häufig mit Kaufabsicht verbunden

Die vom Unternehmen Criteo vorgelegte Studie „Measuring the Value of Users Who Click on Online Display Ads” untersucht E-Commerce-Transaktionen im Wert von rund elf Milliarden US-Dollar, die von mehr als 142 Millionen Anwendern vorgenommen wurden. Diesen Anwendern war jeweils ein Banner von Criteo angezeigt worden. Die Untersuchung bestätigt eine enge Verbindung zwischen dem Klick auf eine Anzeige und dem tatsächlichen Kaufabschluss.

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„Es erschien immer etwas ungewöhnlich, dass Nutzer, die auf Werbemittel klicken, im Suchmaschinenmarketing als so wertvoll und im Banner Advertising als nahezu irrelevant gelten. Unsere Studie belegt, dass der Klick auch für das Display Advertising von entscheidender Bedeutung ist – zumindest für jeden Werbetreibenden, der etwas verkaufen möchte“, sagt Pascal Gauthier, Chief Operating Officer bei Criteo. Die groß angelegte Untersuchung habe ergeben, dass Nutzer, die auf Werbemittel klicken, mehr kaufen als solche, die das nicht tun. Zudem kaufe ein Nutzer umso mehr, je häufiger er klickt.

Wer klickt, gehört zur Zielgruppe

In den letzten zehn Jahren hat sich die Online-Branche in die Bereiche Search und Display Advertising unterteilt. Im Search, in dem allein Google mehr als 40 Milliarden US-Dollar im Jahr an Umsatz verzeichnet, wird die gesamte Branche daran gemessen, ob Nutzer auf Anzeigen klicken. Im Gegensatz hierzu hat die Display Advertising Branche mit einem Gesamtumsatz von 33 Milliarden US-Dollar dem Klick bisher wenig Wert zugemessen und den „View“ – wenn ein Nutzer ein Werbemittel gesehen hat – als viel wichtiger erachtet. Die Studie „Whither the Click“ von Comscore aus dem Jahr 2008 argumentierte beispielsweise, dass Nutzer, die auf Displayanzeigen klicken, „kaum ein attraktives Zielsegment für die meisten Werbetreibenden“ seien.

Patrick Wyatt ist Head of Business Intelligence bei Criteo. Er betont: „Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube unter Werbetreibenden, dass nur wenige Personen tatsächlich auf Displayanzeigen klicken – und dass diejenigen, die es tun, nicht zur Zielgruppe gehören.“ Normalerweise seien Werbetreibende sehr bemüht, Rückmeldung von ihren Kunden zu erhalten, und sie nutzten dazu die Marketingkanäle, in die sie investieren. Die Ergebnisse der Criteo-Studie seien überraschend und widerlegten einige Mythen rund um klick-basiertes Advertising.

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