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Kleinformatige Zeitungen und Zeitschriften kämpfen noch um die Lesergunst

Eine eindeutige Vorliebe für Tabloid- oder Pocketformate gibt es bei deutschen Lesern nicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der TNS Emnid Medienforschung. "Praktisch" finden jeweils 31 Prozent der Befragten sowohl Zeitschriften als auch Zeitungen im Kleinformat. Aber nur ein Fünftel aller Befragten würde eine Zeitschrift oder eine Zeitung im kleineren Format der größeren Form vorziehen (Pocket: 21 Prozent, Tabloid: 20 Prozent).

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Generell polarisiert die Handhabung stärker bei Zeitschriften als bei Zeitungen: 23 Prozent der Zeitschriftennutzer sehen explizit einen Nachteil in der schlechteren Handhabbarkeit, dagegen nur 13 Prozent der Zeitungsleser. Insbesondere wegen möglicher Nachteile eines kleinformatigen Printtitels melden sich Männer häufiger zu Wort als Frauen.

Dabei werden die beiden entscheidenden Nachteile des Kleinformats sowohl für Zeitschriften als auch für Zeitungen in der schlechteren Lesbarkeit sowie in der mangelnden Qualität von Abbildungen und Fotos angenommen: dass sich das kleinere Format nachteilig auf die Lesbarkeit auswirkt, befürchten 39 Prozent der Zeitungsleser und 37 Prozent der Zeitschriftennutzer – bei beiden Formaten eher ältere Leser als jüngere. Die mangelnde Qualität der Abbildungen wird eher bei Zeitschriften (38 Prozent) als bei Zeitungen (34 Prozent) angenommen.

Eine kleinformatige Ausgabe wird darüber hinaus als weniger wert(ig) empfunden: 27 Prozent der Zeitschriftenleser und 25 Prozent der Zeitungsleser sind der Meinung, die kleinformatige Ausgabe „müßte billiger sein als dieselbe Ausgabe in einem größeren Format“. Im Gegenzug sind aber auch nur zehn Prozent (Zeitschrift) oder neun Prozent (Zeitung) der Meinung, dass ein kleineres Format zugleich bedeutet, dass man weniger für sein Geld bekomme.

www.tns-emnid.com

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