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Klassische Werbung wächst um 0,7 Prozent

Die Ausgaben für klassische Werbung werden 2003 um 0,7 Prozent steigen, die Ausgaben im Bereich nicht-klassischer Werbung um fünf Prozent. Das prognostiziert die aktuelle Studie "Werbeklima I/2003" des Marktforschers GfK und der Wirtschaftswoche.

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Mit einem Aufschwung der Werbekonjunktur in Deutschland rechnet die Werbebranche Mitte kommenden Jahres. Demnach werde das Ende der Flaute von der Pharma- und der Autoindustrie eingeleitet.
Die Pharmabranche will die Ausgaben im Bereich klassische Werbung laut Umfrage im Vergleich zu 2002 um 7,2 Prozent, die für nicht-klassische Werbung (Direktwerbung, Sponsoring, Product Placement, etc.) um 4,7 Prozent steigern. Die Autoindustrie setzt mit einer Steigerung von 8,5 Prozent vor allem auf nicht-klassische Werbung, während das Budget für Print, TV, Radio, Kino und Außenwerbung nur um vier Prozent erhöht wird.

Die gesteigerten Werbeausgaben in den klassischen Medien wird laut Umfrage dem Radio ein Wachstum von 4,4 Prozent bescheren. Die Zuwächse beim Fernsehen fallen eher spärlich aus: nur 1,1 Prozent für Privat-TV und sogar ein Minus von 1,6 Prozent für Öffentlich-Rechtliche. Im Printbereich können vor allem Publikumszeitschriften auf ein Plus von 2,1 Prozent hoffen, Zeitungen müssen sich mit 1,7 Prozent Wachstum zufrieden geben. Bei Außenwerbung und Kino prognostiziert die Studie einen Rückgang der Ausgaben im Vergleich zu 2002 von jeweils 1,8 Prozent. Der Online-Werbung wird von den befragten Werbeleitern der Unternehmen ein Wachstum von zehn Prozent prophezeit, während Agenturexperten mit einer Prognose von plus 1,5 Prozent deutlich pessimistischer sind.

Für die von GfK und Wirtschaftswoche seit 1989 zweimal jährlich durchgeführte Studie werden rund 150 Werbeleiter aus den Branchen Konsum- und Investitionsgüter sowie Dienstleistungen und 30 Agenturleiter über ihre Erwartungen zur Werbeentwicklung befragt.

http://www.gfk.com

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