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Klassische Pressekonferenzen behaupten sich

83 Prozent der Wirtschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum bevorzugen eine klassische Pressekonferenz gegenüber einer Online- oder Telefonkonferenz. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Kommunikationsagentur „HBS International“. Danach schätzen die befragten Chefredakteure, Redakteure und freie Journalisten aus Finanz- und Wirtschaftsmedien Konferenzen vor Ort vor allem wegen der direkten Kommunikation mit Unternehmen, während sie Online- und Telefonkonferenzen als anonym und unpersönlich empfinden.

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Gerade in Zeiten schrumpfender Redaktionen würden Pressekonferenzen eine wichtige Rolle spielen. Mit 81 beziehungsweise 66 Prozent hätten sich die meisten Journalisten dafür ausgesprochen, den eigenen Schreibtisch zu verlassen, wenn dabei Informationen über Strategiewechsel in Unternehmen oder Marktausblicke zu erwarten seien. Veranstaltungen zu Jahres- oder Quartalsergebnissen börsennotierter Unternehmen würden 60 Prozent der befragten Journalisten anlocken und Produktvorstellungen seien immerhin noch für 57 Prozent interessant. Als weniger spannend seien die Ergebnisse von nicht börsennotierten Unternehmen sowie Personalien eingestuft worden.

Neben dem Thema werde anhand des Zeitpunkts der Pressekonferenz über den Besuch entschieden. Dabei seien Montag und Freitag weniger beliebt. Als günstigster Termin gelte für 81 Prozent der Journalisten Donnerstag, auf den Mittwoch und Dienstag folgten. Prinzipiell würden Journalisten Presseveranstaltungen begrüßen, die am Vormittag um 10 Uhr beginnen. Zudem dürften die Konferenzen nicht zu lang sein, wobei 79 Prozent der Befragten eine Dauer von 60 bis maximal 90 Minuten für angemessen halten. Darüber hinaus seien Journalisten zusätzlich zur Einladung dankbar für Erinnerungen. Mehr als zwei Drittel würden etwa Erinnerungsmails für hilfreich halten, die ein oder zwei Tage vor der Pressekonferenz noch einmal auf die Veranstaltung aufmerksam machen.

www.hbs.com

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