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Kino-Branche empfängt positive Signale

Kinowerbung verzeichnet im Mai nach den ersten vier Monaten des Jahres 2009 erstmals wieder ein deutliches Plus entgegen dem allgemeinen Markttrend. Nach Informationen des Marktforschungsunternehmens Nielsen Media Research stieg der Werbedruck mit Bruttowerbeinvestitionen in Höhe von 6,8 Millionen Euro in den deutschen Filmtheatern um 8,3 Prozent.

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Als starke Investoren erwiesen sich danach vor allem die Finanz- und Automobilbranche. Zum Beispiel hätten Finanzdienstleister 1,2 Millionen Euro (brutto) in Kinowerbung investiert, während PKW-Hersteller rund 1,1 Millionen Euro dafür ausgaben. Werbung für alkoholfreie Getränke läge mit Bruttowerbeinvestitionen von einer halben Million Euro auf Platz drei. Unternehmensbezogen würden die Volksbanken Raiffeisenbanken als aktivste Kinowerber gelten, gefolgt von der Daimler AG.

Neben gestiegenen Werbeeinnahmen könnten sich Kinos auch über hohe Besucherzahlen freuen. Mit 56,8 Millionen verkauften Tickets bis zum 7. Juni 2009 hätten deutlich mehr Kinobesucher als im gleichen Zeitraum der beiden Vorjahre in Kinosesseln Platz genommen. Dass Filmtheater weiterhin ideale Orte zur Zielgruppenansprache seien, belege auch die Media-Analyse 2008. Danach weist besonders die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen eine hohe Affinität zum Medium auf und sind auch 29-bis 39-Jährige begeisterte Besucher der Filmtheater. Im Mai dürften neu gestartete Filme wie „Illuminati“, „Star Trek XI“, „Nachts im Museum 2“ und „Terminator: Die Erlösung“ Cineasten in die Kinos gelockt haben. Attraktive Werbeumfelder sollen auch bald auszustrahlende Blockbuster wie „Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los“ und „Harry Potter und der Halbblutprinz“ versprechen.

www.nielsen.de

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