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Keine Angst vor Amazon? 70 Prozent der Marketing-Entscheider fürchten den Onlineriesen

Der anhaltende Siegeszug des US-Riesen Amazon bereitet dem deutschen Handel zunehmend Kopfzerbrechen: Schon 70 Prozent der Marketing-Entscheider aus dem Retail-Bereich sehen in dem globalen Versandhändler einen ernstzunehmenden Konkurrenten bzw. den (zukünftigen) Hauptkonkurrenten.

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Zwar betonen drei von vier befragten Entscheidern, sie besäßen aktuell die richtige Strategie, um gegen Amazon wettbewerbsfähig zu sein, doch speziell im stationären und Omnichannel-Handel liegen klare Defizite offen.

So geben 40 Prozent der Befragten an, sie hätten keine Strategie zur Digitalisierung ihrer Filialen. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Kampf gegen Amazon & Co. zählen sie dabei neben dem Ausbau der Regionalität ihrer Produkte (46 Prozent), das Angebot besonderer Services (44 Prozent) und die Stärkung der Eigenmarke (34 Prozent). Ein Großteil der Entscheider sieht dabei vor allem in Content Marketing einen wichtigen Hebel, um Unternehmensziele wie eine Neukundengewinnung oder Aufmerksamkeitssteigerung zu erreichen. Dies ist zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie von Territory Besteller in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Research Now.

Content Marketing ist zentraler Wettbewerbsfaktor

So messen 64 Prozent der Befragten der Disziplin eine hohe Relevanz im Kommunikations-Mix bei – 33 Prozent bezeichnen Content Marketing sogar als den zentralen Wettbewerbsfaktor. „Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Überzeugung, dass Handelskommunikation nur über die Leistung oder den Preis längst nicht mehr ausreicht. Vielmehr geht es darum, sich mit einer starken Marke ins Relevant Set der Konsumenten zu bringen. Hier stellen Content Marketing und Storytelling wichtige Hebel dar“, kommentiert Bernd Meyer, Geschäftsleiter Territory Bestseller, die Studie.

 Zur Studie: Die Experten für Retailkommunikation befragten im Zeitraum vom 11. bis 16. August 100 Marketing-Entscheider zum Wettbewerb rund um den von Amazon dominierten E-Commerce. An der Online-Studie „Die Rolle von Content im Kontext der Digitalisierung des Handels“ nahmen neben Online- (38 Prozent) und Multichannel- (25 Prozent) auch stationäre Händler (37 Prozent) aus allen Branchen teil.

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