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Kein Hype ums neue iPhone, Steinbrück in der Wahlarena und die CDU in der „Emma“

Apple präsentiert sein neuestes iPhone, doch der Hype der Vergangenheit bleibt aus. Peer Steinbrück muss sich mit Geisterfahrern auseinander setzen und ist sprachlos. Und die „Emma“ erntet Kritik für eine CDU-Wahlwerbung und kontert.

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Von Johannes Steger

Die Neuvorstellung der Woche: Apple präsentiert das neue iPhone

Früher war ja bekanntlich alles besser – zumindest für den Technologieriesen Apple. Wenn der selige Steve Jobs irgendwas auf der Bühne zu sagen hatte, pilgerten die Journalisten zum Firmensitz in Cupertino und irgendwie war vorher schon allen klar: Hier wird mal wieder Technologiegeschichte geschrieben – zumindest wenn man nach dem Hype ging, der kurz nach der Vorstellung rund um den Globus entbrannte.
Besonders das iPhone war dafür ein Garant. Lang, lang ist das her: Mittlerweile beherrscht die Konkurrenz aus Südkorea den Smartphone-Markt. Samsung verkaufte im zweiten Quartal rund 72 Millionen seiner Smartphones, Apple landete weit dahinter mit rund 31 Millionen. Da brauchte es einen Paukenschlag, um mal wieder auf sich aufmerksam zu machen. Am Dienstag war es dann soweit: Gleich zwei neue Varianten seines iPhones stellte das Unternehmen aus Kalifornien vor. Zum einen das 5c: Ein Gerät im Plastikgehäuse in fünf Farben. Eine billigere Variante zu den bisherigen Apfel-Telefonen und damit ein Herausforderer für die Hersteller von günstigeren Modellen. Die andere Neuvorstellung ist das 5c – deutlich teuer als die Plastikvariante und neben schwarz und silber, auch in gold zu haben. Oben drauf gibt es reichlich neue Tech-Gimmicks, wie die Touch-ID.
Obwohl Apple mit einem großen Aufgebot an den Start ging, blieb der Hype aus, zumindest in den Medien. Woran das gelegen haben könnte.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>>Das Handy, der ständige Begleiter

>>>Apple: Wir können alles. Außer billig.

>>>Darf Facebook mit Profildaten Minderjähriger werben?


Die Frage der Woche: Peer Steinbrück und die Geisterfahrer

Angela Merkel war schon da, jetzt musste sich auch Peer Steinbrück den Fragen der Wähler stellen. Geladen hatte das Erste Deutsche Fernsehen in die ARD-Wahlarena. Da konnte der anwesende Teil des Wahlvolks frei von der Seele fragen, was es von dem jeweiligen Kandidaten und der Partei wissen wollte. Peer Steinbrück hatte es dabei nicht leicht. Das Publikum löcherte den SPD-Spitzenpolitiker mit Fragen aus allen möglichen Fachgebieten. Steinbrück parierte und zeigte Detailwissen. Eine Frage brachte ihn aber doch etwas ins Zögern, und das gleich zu Beginn. Denn ein Vielfahrer begann die Runde mit der Frage, was Steinbrück gedenke, gegen die Falschfahrer auf den deutschen Autobahnen zu unternehmen. Steinbrück reagiert verblüfft und gestand seine Überraschung. Versprach aber, die Anregung aufzunehmen. Wir warten auf das passende Wahlplakat.

Die Wahlwerbung der Woche: CDU in der „Emma“

Apropos Wahlwerbung, da kommt derzeit kaum ein Mediennutzer dran vorbei. Auch nicht in der Frauenzeitschrift „Emma“. Für einige überraschend war dann aber, dass hier die CDU eine Anzeige schaltete. Da ließen die Kritikerinnen natürlich nicht lange auf sich warten. Die „Emma“ reagierte prompt: Die anderen Parteien (Linke, Grüne und SPD), die 2009 noch fleißig in der Publikation geworben hatten, glänzten im diesjährigen Wahlkampf mit Abwesendheit. Es wäre also ratsam, sich lieber darüber aufzuregen. Denn die schienen sich ja nicht sonderlich für die Zielgruppe zu interessieren. Touché.

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