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Kauft Twitter den Nachrichten-Dienst Flipboard?

Twitter scheint an Flipboard interessiert zu sein. Weil die soziale Nachrichten-App Wachstumsprobleme hat, könnte der Kauf zustande kommen

Twitter will einem Medienbericht zufolge den beliebten Nachrichten-Dienst Flipboard übernehmen. Der angebliche Preis: eine Milliarde US-Dollar. Diese Diskussionen, die von Twitter CFO Anthony Noto angeschoben wurde, findet schon seit Beginn des Jahres statt.

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Mit Flipboard will nun auch Twitter im Bereich der „Instant Articles“ einen Vorstoß in diesem Bereich planen. Wie re/code berichtet, scheint das Konzept hinter der Übernahme für twitter sehr faszinierend zu sein. Für Microblogging-Dienst würde mit der Übernahme ein erfahrenes Produktteam an Bord kommen, dass vom bekannten Silicon Valley-Unternehmer Mike McCue geleitet wird. McCue war früher im Twitter-Vorstand und gründete 2010 Flipboard.

Flipboard als Kunden-Anziehungspunkt

Flipboard, die vor einigen Jahren im Silicon Valley zu den prominentesten Risikokapitalgebern mit über 160 Millionen US-Dollar Investitionen gehörten, hat nun eigene Wachstumsprobleme. Das Angebot von Flipboard – eine Anwendung, bei der Nutzer individuell festlegen können, welche Inhalte ihnen in Magazin-Format eingespielt werden – soll twitter dabei helfen, ihre eigene Kundenbasis von 302 Millionen Menschen zu erhöhen. Und es ist logisch anzunehmen, dass viele Flipboard Benutzer auch Twitter-Nutzer sind. Flipboard hat schon im letzten Jahr Video-Anzeigen hinzugefügt und in jüngerer Zeit „gesponsorte Artikel“ eingeführt, was Twitter schon lange anbieten will.

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