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Karstadts Pharmaversand in trockenen Tüchern

Für die Erweitung seines Shopping- und Dienstleistungsportals prüfte Karstadt auch Möglichkeiten, Apothekern den Kampf anzusagen. Jetzt steht das neue Konzept: Ab sofort kann der Warenhauskonzern seinen Kunden rund 200 000 rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente liefern.

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Dazu richtete der Warenhauskonzern mit mycare.de, dem Internet-Shop der Robert-Koch-Apotheke in Wittenberg, einen neuen Gesundheitsbereich ein. Die in Deutschland zugelassene Versand-Apotheke garantiert neben Rabatten bis zu 30 Prozent eine umfangreiche Kontrolle und Beratung durch pharmazeutisches Fachpersonal. Die Kunden können rezeptfreie Medikamente direkt online bestellen, für die Lieferung verschreibungspflichtiger Arzneien müssen sie ein Rezept an mycare.de schicken. Die neue Serviceeinheit schickt die Produkte kostenlos und innerhalb von höchstens drei Werktagen nach Hause, ins Büro oder an sonstige Anschriften. Die Abrechnung erfolgt direkt mit der jeweiligen Krankenkasse.

Mit dem neuen Service folgt karstadt.de weiter seiner Strategie, das Portal zu einem umfangreichen Shopping- und Dienstleistungsangebot zu entwickeln. Der Einstieg von Karstadt in den Arzneimittelversand kommt nicht überraschend. Der Handelskonzern galt lange als einer der Interessenten für den immer noch zum Verkauf stehenden Versender DocMorris. Außerdem soll Karstadt planen, öffentliche Apotheken in ausgewählte Häuser der Kette zu integrieren. Das Shopping- und Informationsportal der Karstadt Warenhaus AG, gehört mit über 600 000 Produkten und über vier Millionen Reiseangeboten zu Deutschlands führenden Einkaufs-Portalen.

www.karstadt.de

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