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Jung von Matt wird „Beste Agentur des Jahres“

Markenverantwortliche geben Jung von Matt das Prädikat „Beste Agentur des Jahres“. Bei der zweiten und erweiterten Ausgabe der Studie „Agentur-Images“ von absatzwirtschaft, Handelsblatt und Innofact machen 39 Prozent der Marketingverantwortlichen die Hamburger Agentur zu ihrem Favoriten.

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Im Ranking der „Besten Agentur des Jahres“ führt Jung von Matt eindeutig und mit beachtlichem Abstand, gefolgt von Scholz & Friends (16 Prozent), Springer & Jacoby (13 Prozent) und BBDO (12 Prozent). Dabei zeigt sich, das es nur Wenigen in der Branche gelingt, in der Zielgruppe „Werbetreibende Unternehmen“ flächendeckend ein Image aufzubauen. Sei es weil die Befragten aktuell oder früher mit der Agentur zusammenarbeiteten, oder weil sie aus anderen Gründen ein gutes Bild der Agentur vor Augen haben.

Positive Werte verbuchen Jung von Matt und Springer & Jacoby: Jeweils drei Viertel der befragten Marketingleiter bestätigen, sich von diesen Agenturen ein konkretes Bild machen zu können. Bei BBDO und Scholz & Friends geben zwei Drittel der Befragten an, ein Profil zuordnen zu können. Jeweils mehr als die Hälfte aller befragten Marketingleiter kennen Ogilvy & Mather, Grey, McCann Erickson, Publicis und Saatchi & Saatchi besser.

Damit zeigt die Studie aber auch, dass nur neun von 32 Agenturen bei mehr als der Hälfte der Befragten konkrete Vorstellungen über ihr Arbeitsprofil erzeugen. „Es ehrt die Agenturen, dass sie mit dem Image ihrer Kunden offenbar stärker beschäftigt sind als mit ihrem eigenen. Aber etwas mehr Marketing in eigener Sache könnte nicht schaden, um im härter werdenden Wettbewerb Punkte zu machen,“ kommentiert Christoph Berdi, Chefredakteur der absatzwirtschaft.

Die Leistungsbewertung deutscher Werbeagenturen durch die Verantwortlichen auf Kundenseite soll zu mehr Transparenz in einem Markt beitragen, der immer schwerer einzuschätzen ist. „Seit die großen Network-Agenturen mit Verweis auf die verschärften Rechnungslegungsvorschriften in den USA keine Umsatzzahlen mehr für ihre Ländergesellschaften veröffentlichen, fehlt ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Agenturen“, erklärt Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer. Hitlisten von Kreativpreisen oder der Gewinn des angesehenen Effizienz-Preises „Effie“ des Gesamtverbandes Werbeagenturen (GWA) sind die derzeit öffentlichen Informationsquellen zur Einschätzung von Agenturleistungen.

Die Studie Agentur-Images gibt zudem auch Aufschluss darüber, wie zufrieden die Marketing-Entscheider mit ihrer aktuellen Agentur sind. Bei einer insgesamt positiven Gesamtbeurteilung fallen die Einzelnoten für integrierte Kommunikation und Below-the-Line-Maßnahmen aber deutlich schlechter aus. Gelobt werden in der Zusammenarbeit Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Termintreue der beschäftigten Agentur, eher kritisiert werden Kostenbewusstsein, Preisgestaltung und die mangelnde Fähigkeit zur Kooperation mit anderen Agenturen.

Mehr über die Studie lesen Sie unter Agentur-Images 2006 auf unserer Website.

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