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Jung von Matt trat nicht mehr an: Thjnk holt sich Spiegel-Etat

Thjnk-Vorstand: Armin Jochum (l.), Karen Heumann und Michael Trautmann © Thjnk 2014

Prominenter Neuzugang im Thjnk-Portfolio: Die Hamburger haben das Rennen um den Werbe-Etat des Nachrichtenmagazins Spiegel gemacht. Im mehrstufigen Pitch setzte sich die Agentur gegen KNSK und Lukas Lindemann Rosinski durch. Der bisherige Etat-Halter Jung von Matt war bei der Neuausschreibung nicht mehr angetreten.

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Jung von Matt/Fleet überließ den großen Kunden von der Ericusspitze also nach sieben Jahren kampflos. Für Thjnk wird der Spiegel keine leichte Aufgabe. Beim Nachrichtenmagazin hängt seit Monaten der Haussegen schief, erst vergangene Woche wurde Chefredakteur Wolfgang Büchner nach nur etwas über einem Jahr abberufen. Auch Geschäftsführer Ove Saffe wird den Verlag verlassen. Zumindest in der Medienbranche hat der Spiegel einen Imageschaden (lesen Sie dazu mehr in der aktuellen Absatzwirtschaft) erlitten.

Deutschlandweite Kampagne soll Spiegel-Profil schärfen

Welche Strategie Thjnk verfolgen wird, verrät Kreativ-Vorstand Armin Jochum noch nicht, erklärt aber: „Der Spiegel ist mehr als eine Marke. Er beeinflusst nachhaltig unsere politische Kultur – und das darf man der Kommunikation ruhig anmerken.“

Thjnks erstes Projekt wird die Entwicklung einer deutschlandweiten Kampagne sein, die das Profil des Nachrichtenmagazins schärfen soll. Zeitgleich soll die Umstellung des Erscheinungstages beworben werden. Ab dem 10. Januar liegt der Spiegel samstags am Kiosk – anstatt, wie bisher, montags.

 

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