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Jobinterview beim Start-up: Diese fünf Fragen sollten Sie Ihrem neuen Chef stellen

Brauchen Sie einen neuen Job? Es gibt Kenntnisse, die dabei helfen könnten

Nicht selten klagen Start-up-Angestellte über Kommunikationsprobleme, verprasste Gelder, zu viele Überstunden – oder unterschlagene Informationen seitens der Chefs. Um vorher zu wissen, ob man ins Team und ins Unternehmen passt, sollten Bewerber schon beim Jobinterview die richtigen Fragen stellen.

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Eines ist klar: Bewerben sich junge Menschen bei einem Start-up, sollten sie vorher wissen, worauf sie sich einlassen. Denn manchmal findet man sich im Unternehmen nicht zurecht, weil zu viele Fragen nicht beantwortet worden sind.

Ohne die richtigen Matrosen kann ein Kapitän sein Schiff nicht in den Hafen lenken. Die Reise endet meist auf dem offenen Meer, umringt von Haien. Um das zu verhindern, muss der Kapitän mit seinem Team eng zusammenarbeiten. Doch wie findet man in nur einem Gespräch heraus, ob die Chemie stimmt, ob man sich zusammen auf die Reise begeben will? Einen Menschen lernt man erst kennen, wenn man ihm die richtigen Fragen stellt. Das gehört auch im Bewerbungsgespräch dazu – auch von Seiten des Bewerbers.

Hier gibt es fünf Fragen, die Sie den Chef eines Start-ups fragen sollten, wenn Sie im Jobinterview sitzen

1. Was ist Ihre Vision für das Unternehmen?

Wenn Sie sich auf das „Abenteuer Start-up“ einlassen, weiß meist niemand, wo das Unternehmen im nächsten Jahr, nicht einmal im nächsten Monat stehen wird. Deswegen ist die Vision des CEOs das Einzige, was das Team auf Kurs hält. Kann er das nicht kommunizieren und für seine Vision begeistern, packen Sie ihre Tasche und gehen. Ein Start-up benötigt alle Mann an Deck. Die Bewerber sollten schon am Anfang erkennen, wenn ein CEO kein klares Bild von seinem Unternehmen vor Augen hat.

2. Was sind die Unternehmenswerte?

Am Ende des Tages will jeder CEO nur mit denen zusammenarbeiten, die gleiche Werte haben – also Mitarbeiter, die für das Unternehmen leben und enormen Einfluss auf die Arbeitsumgebung ausstrahlen.

3. Wie schnell wollen Sie wachsen?

Manche würden nun behaupten, alleine die Frage sei dreist und das könnte ein Start-up selbst nicht wissen. Wenn Sie aber in einem Start-up arbeiten wollen, das noch nicht profitabel ist und sie mit dem neuen Job selbst ein Risiko eingehen, sollten sie doch wenigstens wissen, wohin die Reise geht. Es muss zumindest ein Plan vorhanden sein. Es geht darum, in die gleiche Richtung zu blicken und nachhaltig zu wachsen. Also sind auch Fragen über Investoren und Budgets vollkommen angebracht.

4. Was sind einige der Eigenschaften von Menschen, die in Ihrem Unternehmen erfolgreich sind?

Eine Frage wie diese zeigt ein paar Dinge: Erstens zeigt sie, ob die Kultur und Werte ähnlich sind. Zweitens zeigt es Hunger darauf, genauso gut zu sein, wie die anderen Mitarbeiter – oder besser. Chefs wollen Mitarbeiter, die bestimmte Kernqualitäten haben. Zu wissen, welche das sind, vereinfacht das weitere Gespräch. Außerdem kann man ausloten, ob man die gewünschten Eigenschaften selbst besitzt. Auf der anderen Seite können Sie die Antwort des CEO auch unsympathisch finden und so das Gespräch schnell beenden.

5. Wäre Ihr Unternehmen ein Hogwarts-Haus, welches wäre es?

Komische Frage? Ja, komische Frage. Und trotzdem sagt sie einiges aus, über das Unternehmen. Ist der CEO mutig und edelmütig wie ein Gryffindor, klug und schnell im logischen Denken wie die Ravenclaws, ein guter Freund und hilfsbereit wie ein Hufflepuff oder eher listig und schlau wie ein Slytherin?

Natürlich geht es dem Unternehmen dann auch darum, welche Position gerade besetzt werden soll, wie die Firmenphilosophie ist und wie sich der CEO die Zukunft vorstellt. Am Ende sollte man aber auch die eigenen Stärken und Schwächen kennen – schließlich könnte man diese Fragen auch zurückgestellt bekommen.

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