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Jedes dritte Unternehmen vertraut zu wenig auf Business Intelligence

Geht es um Sales Acceleration Tools, besteht hierzulande noch großer Nachholbedarf © Fotolia 2015

Business Intelligence-Werkzeuge und Management Dashboards geben Unternehmen zahlreiche Vorteile an die Hand, die es ihnen ermöglichen, dem Wettbewerb voraus zu sein. Theoretisch. Denn geht es um den konkreten Einsatz von BI, haben Firmen und Organisationen hierzulande großen Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Meinungsforscher von  TNS Emnid im Auftrag von arcplan.

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Nur jedes zweite Unternehmen setzt demnach Management-Tools ein und verpasst wertvolle Wettbewerbsvorteile. Und auch bei den Befragten, die BI nutzen, gibt es Raum für Verbesserungen: Während 81 Prozent der Unternehmen bei ihrem Reporting und Berichtswesen auf Business Intelligence setzen, sind es in Belangen rund um Geschäfts- und Prozessplanung lediglich 62 Prozent. Für  Ad Hoc-Analysen nutzen sogar nur 59 Prozent der Befragten BI.

„Unsere Umfrage zeigt eindrücklich, dass es in Sachen BI sowie dem tatsächlichen Einsatz von Management Dashboards hierzulande noch großen Nachholbedarf gibt“, erklärt Steffen Weissbarth, COO von arcplan. „Trendthemen wie Big Data, Informationsflut, Globalisierung und immer stärkerer Wettbewerb sollten Firmen dazu bewegen, sich mit ihrer IT und den Möglichkeiten ihrer Systeme vermehrt auseinanderzusetzen. Ansonsten geht sehr viel Potenzial verloren, das ausschlaggebend sein kann, wenn es darum geht, die internationale Konkurrenz in ihre Schranken zu weisen.“

BI-Möglichkeiten werden nicht ausreichend erkannt

Besonders auffällig ist, dass deutsche Unternehmen ihre BI-Lösungen bislang nur zögerlich für Aspekte wie Planung oder Analyse einsetzen. Stattdessen greifen sie immer noch auf althergebrachte, fehleranfällige und ineffiziente Vorgehensweisen wie Excel-Tabellen oder separate Analysetools zurück und vertrauen nicht auf die transparenten und umfassenden Möglichkeiten der BI. Besonders ins Hintertreffen geraten die 50 Prozent der Unternehmen, die auch auf Management Dashboards verzichten. Insgesamt stehen große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern dem Einsatz zeitgemäßer Managementwerkzeuge aufgeschlossener gegenüber: Nur 37 Prozent verzichten auf den Dashboard-Einsatz, während 49 Prozent der größeren Mittelständler (Unternehmen mit 500 bis 1.000 Mitarbeiter) Kennzahlen noch nicht mithilfe von BI auswerten.

Handelsunternehmen hinken hinterher

Beim Vergleich der Branchen fällt hingegen auf, dass Handelsunternehmen in Sachen effizienter Nutzung ihrer BI-Lösungen hinter Branchen wie Produktion, Industrie und anderen hinterherhinken. Im Bereich der Herstellung nutzen 66 Prozent der Befragten Managementwerkzeuge für die Planung sowie 59 Prozent für spontane Analysen. Im Retail-Umfeld verwenden lediglich 50 Prozent ihre BI-Lösung für die Planung und 58 Prozent für Ad Hoc-Datenauswertungen. Für Zwecke wie beispielsweise Collaboration verwenden übrigens nur 17 Prozent aller Befragten BI. Und lediglich 13 Prozent nutzen Business Intelligence mobil.

Budgetierungs- und Planungsprozesse mithilfe von BI optimieren

Doch was sind die konkreten Vorteile für Unternehmen, wenn sie ihre Management-Tools umfassender und durchdachter nutzen? Ein effizienter Planungsprozess zeichnet sich durch Kontrolle, Genauigkeit und Termintreue aus. Leistungsstarke Business Intelligence-Systeme bieten nützliche Planungsmodelle und Kernfunktionen, die speziell auf Budgetierungs- und Planungsprozesse zugeschnitten sind. Anwendungsentwickler nutzen die schnelle Entwicklungsumgebung, um einfach und schnell Planungsanwendungen aufzubauen, zu verteilen und zu pflegen. Endanwender profitieren von den Vorteilen einer einfach zu handhabenden Lösung. Die Unternehmensplanung lässt sich in eine geordnete Abfolge bringen und User können Aufgaben, Bearbeitungs- sowie Benachrichtigungsgruppen erstellen.

Laut einer Studie der Hacket Group können BI-Lösungen den Berichtsaufwand um 50 Prozent und den zeitlichen Aufwand um 75 Prozent senken. Das Business Application Research Center (BARC) sagt zudem, dass verbessertes und exakteres Reporting sowie eine bessere Entscheidungsfindung zu den wichtigsten BI-Nutzen gehörten. 

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