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Jeder zweite junge Deutsche postet Neujahrsgrüße auf Twitter und Facebook

Vier von zehn Deutschen (42 Prozent) werden ihre Grüße zum neuen Jahr über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook auf den Weg schicken. Bei den unter 35-Jährigen werden 55 Prozent diesen Kommunikationskanal nutzen. Damit bilden die Deutschen im internationalen Vergleich von 24 Ländern allerdings fast das Schlusslicht, wie das Marktforschungsinstitut Ipsos herausfand. Die absatzwirtschaft-Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2014!

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Noch weniger Befragte als in Deutschland werden nur in Japan (23 Prozent) ihre Neujahrsgrüße über soziale Medien weiterleiten. In Indonesien (94 Prozent) und Indien (90 Prozent) möchte dagegen fast jeder – zumindest „wahrscheinlich“ – ein elektronisches Happy New Year posten. In Mexiko (85 Prozent), Süd Afrika (82 Prozent), Argentinien und Brasilien (jeweils 81 Prozent) ist die Bereitschaft ähnlich groß. Der globale Durchschnitt der 24 Länder zeigt zwei Drittel (67 Prozent), die per Twitter oder Facebook Glück zum Neujahr wünschen werden, 42 Prozent von ihnen mit „großer Wahrscheinlichkeit“. Die Ipsos Feiertags-Befragung über Technologie und Innovation adressierte rund 18.000 Personen in 24 Ländern.

Viele Menschen wählen schriftliche statt mündliche Botschaften

Eine weitere internationale Studie von Ipsos untersucht die Handy- und E-Mail-Kommunikation: 43 Prozent der jungen Deutschen unter 35 Jahren sagen per SMS oder E-Mail Dinge, die sie von Angesicht zu Angesicht oder per Telefon niemals sagen würden. Insgesamt würde sich ein Viertel der Deutschen (25 Prozent) bei bestimmten Themen eher auf elektronischem Wege mitteilen, als persönlich.

Damit liegt Deutschland allerdings wiederum weit unter dem weltweiten Durchschnitt. Hier geben vier von zehn (43 Prozent) Befragten an, Dinge per SMS oder E-Mail preiszugeben, die sie jemandem nicht persönlich sagen würden. Vor allem Jüngere (54 Prozent der unter 35-Jährigen) und Menschen, die in sozialen Netzwerken aktiv sind (53 Prozent) weichen gerne auf die elektronische Kommunikation aus. Spitzenreiter im Ländervergleich sind China, Südkorea (80 Prozent) und Indonesien (76 Prozent). Nur jeder zehnte Chinese würde alles, was er per SMS oder E-Mail sendet, auch persönlich so sagen.

Die Befragten zwischen 50 und 64 Jahren in Europa vertreten der Studie nach am ehesten die Meinung: Was man nicht von Angesicht zu Angesicht sagen kann, sollte auch nicht elektronisch kommuniziert werden. In Deutschland würde nur jeder zehnte Befragte dieser Altersgruppe sich per E-Mail oder SMS über Dinge auslassen, die er niemandem persönlich so sagen würde. Noch niedriger liegt diese Zahl in Norwegen (9 Prozent), Ungarn (8 Prozent) und Schweden (6 Prozent).

Ob Mann oder Frau am Handy oder Computer sitzt, macht in den meisten Ländern kaum einen Unterschied. Weltweit würden 42 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen schriftlich Dinge ansprechen, die sie persönlich nicht sagen würden.

(Ipsos/asc)

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