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Jeder Sechste kann sich Nutzung der NFC-Technologie vorstellen

Mehr als jedem zweiten Deutschen (54 Prozent) ist die so genannte Near Field Communication (NFC)-Technologie ein Begriff. Momentan kann sich bereits jeder Sechste (16 Prozent) die zukünftige Nutzung vorstellen. Im Vergleich zu einer Befragung im Juni hat sich die Bereitschaft kaum verändert, zeigen Ergebnisse der Studie „Kundenmonitor Banken 2012“ des Marktforschungsinstituts Yougov, für die 2 000 Entscheider und Mitentscheider bei Bankangelegenheiten befragt wurden.

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Mit der NFC-Technologie können Verbraucher kontaktlos ohne PIN oder Unterschrift mit einem auf Bankkarten oder dem Mobiltelefon installierten Chip bezahlen. Experten preisen die derzeitig stark in der öffentlichen Diskussion vertretene Technologie als Bezahlmethode der Zukunft an.

Deutsche haben bezüglich der Sicherheit noch Bedenken

Das Potenzial der neuen Technologie ist trotz der geringen Nutzungsbereitschaft dennoch sehr groß. Derzeit lassen Sicherheitsbedenken die Befragten noch vor der Technologie zurückschrecken, doch dies ist bei der Einführung neuer Technologien nicht ungewöhnlich. Der Studie zufolge nennt jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) die NFC-Technologie selbst als potenzielle Sicherheitslücke.

„Insbesondere im Hinblick auf diese vorherrschenden Sicherheitsbedenken müssen die Anbieter für einen erfolgreichen Launch der NFC-Technologie noch einige zentralen Ängste der Verbraucher abbauen. Gelingt dies, könnte sich die NFC-Technologie als eine relevante Bezahlmethode durchsetzen“, sagt Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsforschung bei Yougov.

Laut der Studie weisen die 30- bis 39-Jährigen die höchste Nutzungsbereitschaft auf. Dieses Ergebnis steht im Kontrast zur bisherigen öffentlichen Meinung, bei der zumeist die jüngeren Personen als Kernzielgruppe des NFC-Payments propagiert werden.

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