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Jeder dritte Verbraucher wünscht sich mehr vegetarische Produkte

Gerade einkommensstarke Haushalte sind vegetarischen Produkten gegenüber aufgeschlossen

In Deutschland leben mehr als fünf Millionen Vegetarier, aber für die breite Masse scheint die fleischlose Ernährung aktuell noch nicht relevant: 18 Prozent der Konsumenten geben an, bewusst vegetarische Produkte einzukaufen. Vegane Produkte sind bei 11 Prozent der Verbraucher gefragt. Dies ist das Ergebnis der repräsentativen Handelsmarkenstudie, die Ipsos in Kooperation mit der Lebensmittel Zeitung durchführte.

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Vegetarische und vegane Produkte sind für Handelsmarken zwar noch nicht relevant, jedoch beläuft sich auch die Ablehnung gegenüber entsprechender Produkte auf nur 20 Prozent. Gerade in jüngeren Altersgruppen wird dem Thema mehr Beachtung geschenkt und insbesondere einkommensstarke Haushalte sind vegetarischen Produkten gegenüber aufgeschlossen. Von der Gesamtheit der Befragten wünschen sich immerhin 31 Prozent, dass unter Eigenmarken künftig mehr vegetarische Produkte angeboten werden (24 Prozent für vegane Produkte).

Konsumenten würden für gute Tierhaltung mehr zahlen

Eine große Rolle spielt für die Verbraucher das Wohl des Tieres. 40 Prozent der Befragten glauben, dass bei der Produktion von Handelsmarken dem Tierwohl zu wenig Beachtung geschenkt wird, um die Artikel möglichst günstig anbieten zu können. Dass dem gegenüber jedoch bei Markenprodukten mehr auf das Tierwohl geachtet wird, glauben ebenfalls nur 14 Prozent, während 42 Prozent der Befragten diesen Eindruck nicht teilen. Für bessere Haltungsbedingungen der Tiere, würden 60 Prozent der Verbraucher sogar einen Preisaufschlag akzeptieren.

Verbraucher vertrauen auf Fleischprodukte von Aldi Süd

In der Handelsmarkenstudie wurden auch die Fleischprodukte der Private Labels berücksichtigt. „Meine Metzgerei“ von Aldi Süd genießt unter ihren Kennern das höchste Vertrauen aller abgefragten Fabrikate. Der Eigenmarke sprechen 69 Prozent ein sehr oder eher hohes Vertrauen aus, während es „Wilhelm Brandenburg“ von Rewe und „Der Meistermetzger“ von Real auf jeweils 60 Prozent bringen. Schlusslichter in Sachen Vertrauen sind „Bauernglück“ von Aldi Nord (50 Prozent) und „Gut Ponholz“ von Netto Markendiscount (47 Prozent). Ähnliche Einschätzungen gibt es bei der Qualität der Fleischprodukte. Der Eigenmarke von Aldi Süd wird die höchste Qualität zugesprochen. 71 Prozent der Befragten denken, dass „Meine Metzgerei“ eine eher hohe oder sogar sehr hohe Qualität hat. Real kommt auf 63 Prozent, Rewe und Kaufland folgen mit jeweils 59 Prozent.

Diese Ergebnisse stammen aus der „Handelsmarkenstudie 2015“, eine Kooperationsstudie von Ipsos und der Lebensmittel Zeitung. Stichprobe: 1.000 haushaltführende Personen ab 18 Jahren, national repräsentativ gewichtet. Methode:  Online-Befragung mittels des Ipsos Access Panel. Feldzeit: 04. bis 10. März 2015.

Mehr zum Thema Rügenwalder Mühle und wie das Unternehmen auch vegetarische Konsumenten ansprechen will schreibt Frank Puscher in der Print-Ausgabe der absatzwirtschaft: „Wurstwasser, Schlamm- und Veggieschnitzel“, 07/08 2015.

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