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IVW bilanziert uneinheitliches Bild

Die deutschen Zeitungen und Zeitschriften zeigten im 2. Quartal 2007 unterschiedliche Auflagenentwicklungen. Bei den Tageszeitungen profitierte der geringfügig gestiegene Gesamtverkauf von einem leichten Anstieg der Kioskverkäufe.

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Dabei ging die Zahl der Abonnements in etwa gleicher Größenordnung zurück. Bei den Publikumszeitschriften resultierte der Rückgang der insgesamt verkauften Auflage aus einem deutlichen Minus im Einzelverkauf, während hier die Abonnements leicht zulegten. Dies geht aus der jetzt abgeschlossen Auflagenerhebung der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW) für das 2. Quartal 2007 hervor.

Bei den Tageszeitungen betrug die insgesamt verkaufte Auflage einschließlich der Sonntagsausgaben im abgelaufen Quartal durchschnittlich 24,54 Millionen Exemplare pro Tag und damit 0,07 Millionen Stück mehr als im Vorquartal. Das Ergebnis des entsprechenden Vorjahresquartals konnte damit aber nicht erreicht werden (2/06: 24,94 Millionen). Die aktuelle verkaufte Gesamtauflage setzt sich zusammen aus 15,66 Millionen Abonnements (- 0,17 Millionen), 7,75 Millionen Einzelverkäufen (+ 0,19 Millionen), 0,41 Millionen Bordexemplaren (+ 0,06 Millionen) und 0,71 Millionen Sonstigen Verkäufen (- 0,02 Millionen).

Die Wochenzeitungen entwickelten sich leicht rückläufig, sowohl im Quartals- wie im Jahresvergleich. Die IVW meldet eine verkaufte Gesamtauflage von 1,95 Millionen Stück (1/07: 1,97 Mio.; 2/06: 2,04 Mio.). Auch die insgesamt durchschnittlich pro Ausgabe verkaufte Auflage der Publikumszeitschriften weist im 2. Quartal 2007 118,35 Millionen weniger Exemplare auf und konnte damit den Vorjahresstand von 119,49 Millionen nicht erreichen. (1/07: 120,19 Millionen). Ursache war ein deutlicher Rückgang der Einzelverkäufe um rund 3,76 Millionen Stück auf 45,01 Millionen im Vergleich zum Vorquartal, während die Abonnements um 1,15 Millionen auf 53,67 Millionen zulegten. Die Sparten Bordexemplare (3,30 Millionen), Lesezirkel (5,54 Millionen.) und Sonstige Verkäufe (10,83 Millionen) verzeichneten geringfügige Zuwächse.

Mit einem leichten Aufwärtstrend im aktuellen Quartalsvergleich präsentieren sich die Gesamtauflagen der Fachzeitschriften mit einer insgesamt durchschnittlich verbreiteten Auflage von 23,40 Millionen (1/07: 22,99 Millionen) und einer verkauften Gesamtauflage von 13,15 Millionen Exemplaren (1/07: 12,69 Millionen.). Darin enthalten waren zum Quartalsende 11,19 Millionen Abonnements (Vorquartal 10,81 Millionen), 0,18 Millionen Einzelverkäufe (1/07: 0,17 Mio.), 1,77 Millionen Sonstige Verkäufe (1/07: 1,70 Mio.) und eine geringe Anzahl von Bordexemplaren. Auf Jahresvergleiche musste hier verzichtet werden, da erhebliche Veränderungen in dem von der IVW erfassten Titelbestand zu Verzerrungen führten.

Die Auflagen der Kundenmagazine konnte im Quartalsvergleich leicht, im Jahresvergleich deutlich zulegen. Die von den Verlagen an Unternehmen und Einzelhändler zur Weitergabe an deren Kunden durchschnittlich pro Ausgabe verkaufte Gesamtauflage beträgt zurzeit 46,44 Millionen Stück gegenüber 45,58 Millionen. im Vorquartal und 42,62 Millionen im entsprechenden Vorjahresquartal. (-mu)

www.ivw.de

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