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IT-Spezialisten erklären neun Prozent der Software für überflüssig

Studienergebnisse zum Thema „Zeit- und Kostenaufwand für IT“ veröffentlicht das Unternehmen Solarwinds, Anbieter von IT-Management-Software. Zentrale Erkenntnis: Fast ein Zehntel der in den Unternehmen vorhandenen Softwareprogramme (neun Prozent) werden nicht genutzt. Für die Untersuchung wurden jeweils 250 IT-Entscheider in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Großbritannien und Deutschland befragt.

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Diese Zahl wird durch ein weiteres Ergebnis gestützt: So ist jeder fünfte IT-Spezialist der Meinung, bei den eingesetzten Programmen nicht den erwarteten Gegenwert zu bekommen. Besonders stark wird dies bei den Lösungen deutlich, die zwar für oft viel Geld erworben werden, in den KMU dann jedoch ungenutzt bleiben. Außerdem hat die Studie ergeben, dass 35 Prozent der deutschen IT-Administratoren der Meinung sind, häufig für überflüssige Bestandteile oder Funktionen von Software zahlen zu müssen. Dieses Problem zeigt sich auch darin, dass knapp 80 Prozent der Befragten lieber einzelne Programme erwerben, statt Software-Pakte zu kaufen.

Einfache Installierung ist zwingend

„Dass drei Viertel der Befragten angegeben haben, bei ihnen bleibe ein gewisser Prozentsatz an Software ungenutzt, hängt damit zusammen, dass sehr viele Hersteller Programme vertreiben, die teuer, umständlich zu installieren und anzuwenden sind“, kommentiert Sanjay Castelino von Solarwinds das zentrale Studienergebnis. Seiner Überzeugung nach muss die Komplexität traditioneller Unternehmens-Software eliminiert werden. „Software muss schnell zu finden, leicht zu kaufen, einfach zu implementieren und komfortabel zu verwalten sein – und zwar vom ersten Tag an“, betont Castelino.

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