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IT-Infrastrukturen in Unternehmen sind oft überaltert

IT-Netzwerke weisen in vielen Unternehmen grundlegende Sicherheitsmängel, eine Häufung von Konfigurationsfehlern und Lebensdauer-Überschreitungen bei Netzwerkgeräten auf. Das geht aus dem „Network Barometer Report 2010" des IT-Service-Anbieters Dimension Data hervor und macht auf Probleme aufmerksam, die Produktivität und Effizienz im gesamten Unternehmen beeinträchtigen können.

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Der Report, für den Dimension Data 235 Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen auf fünf Kontinenten befragte, enthalte die ausgewerteten Daten von Technology Lifecycle Management (TLM) Assessments. Danach sind bei einem Netzwerkgerät im Durchschnitt 40,7 Konfigurationsfehler aufgetreten. Anders ausgedrückt sind dies 40 potenzielle Ursachen für den Ausfall eines Geräts aufgrund von Sicherheitsverstößen oder durch Bedienungsfehler. Konfigurationsfehler können die Produktivität eines Unternehmens deutlich beeinträchtigen, weil sie zu Ausfallzeiten führen oder das Netzwerk angreifbar machen können. Zwar würden Unternehmen die Schwachstellen in ihrem Netzwerk kennen, doch sollten sie diesen mit deutlich mehr Nachdruck entgegenwirken. Um Risiken zu minimieren, müssten Unternehmen geläufige Best Practice-Standards übernehmen. Zusätzlich sei eine stärkere Planungsdisziplin im Hinblick auf das Network Asset Management geboten.

Während sich 2009 noch bei 73 Prozent der Netzwerkgeräte sicherheitsrelevante Schwachstellen im laufenden Betrieb ermitteln ließen, seien Sicherheitslücken nun lediglich bei rund 38 Prozent aller Netzwerkgeräte festgestellt worden. Diese Entwicklung sei darauf zurückzuführen, dass Unternehmen bei ihrem Risikomanagement zunehmend auf Empfehlungen zur Netzwerkverwaltung reagierten. Dennoch hätten auch 35 Prozent der eingesetzten Netzwerkgeräte die optimale Lebensdauer beinahe überschritten. Weitere 50 Prozent erreichten allmählich das Ende ihrer Nutzungsdauer, weil die Weiterentwicklung der Software bereits eingestellt wurde oder der Support ausgelaufen sei. Die Zahlen bedeuteten, dass Unternehmen immer noch zu wenig Anstrengungen unternehmen, um eine Überalterung ihrer IT-Infrastruktur zu vermeiden.

Unternehmen sollten Prozesse implementieren, die die IT-Abteilung rechtzeitig darüber informieren, dass Geräte das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. „Dies würde die Arbeit von Netzwerkplanern erheblich vereinfachen und sich auch positiv auf das Budget auswirken“, betont Sven Heinsen, Director Business Solutions bei Dimension Data Deutschland. Die Netzwerkeffizienz spiele eine zunehmend wichtige Rolle für die Effektivität des gesamten Unternehmens. Neue Internet-Trends – allen voran Cloud Computing – würden nahe legen, dass Unternehmen ihre IT-Infrastrukturen entsprechend anpassen müssen, um von diesen Technologien zu profitieren. Denn sie ermöglichten günstigere Anwendungen, geringere Anforderungen an Speicherkapazitäten und einfachere Support-Strukturen. Allerdings muss das Netzwerk eines Unternehmens über die erforderlichen Leistungsreserven verfügen, um eine entsprechende Plattform unterstützen zu können. pte

www.dimensiondata.com

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