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Ist die Auto-Flatrate schuld? Führungsspitze von PSA Deutschland muss gehen

Nach gerade mal einem halben Jahr im Amt ist Benno Gaessler schon nicht mehr Chef von Peugeot Deutschland

Großer Umbruch in Köln: Peugeot Deutschland-Geschäftsführer Benno Gaessler, Holger Böhme, Direktor B2B und Gebrauchtwagen, sowie Olivier Ferry, Direktor Free2Move Lease, müssen das Unternehmen PSA verlassen. Wer und was ist schuld?

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Eine knappe Mitteilung verkündete das Ende der Zusammenarbeit: Mit sofortiger Wirkung würden die drei Manager freigestellt. Die PSA Groupe steht damit vor einem weiteren Wechsel in der Führungsmannschaft: Der Importeur entließ direkt drei Manager. Bis zur Neubesetzung übernimmt Generaldirektor Albéric Chopelin die Verantwortlichkeiten, berichtet die Seite kfz-betrieb.

Auto-Flatrate lief aus dem Ruder

Zu den Gründen machte PSA keine Angaben. Auch der Verband der Peugeot-Partner Deutschlands lehnte eine Stellungnahme zur personellen Entwicklung beim Importeur ab. Die Personalentscheidungen scheinen aber in Zusammenhang zu stehen mit dem umstrittenen Flatrate-Angebot für den Peugeot 208:

Sixt Leasing hat sich mit dem Internetdienstleister United Internet zusammengetan und eine Auto-Flatrate enzwickelt. Das Angebot richtete sich an Neukunden der Mobilfunkmarke 1&1, die einen sogenannten „All-Net-Flat“-Tarif wählen. Sie konnten exklusiv einen neuen Peugeot 208 im Kilometerleasing ab 99,99 Euro monatlich über www.1und1.de bestellen. Keine Anzahlung noch eine Zahlung bei Fahrzeugrückgabe falle an, so warben die Unternehmen. Die Aktion musste wegen des großen Andrangs vorzeitig zum 23. April beendet werden. Alle Beteiligten waren von der großen Resonanz überrascht, so dass die Aktion quasi aus dem Ruder lief.

 

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