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Bessere Karrierechancen durch Erreichbarkeit: So wird der Sommerurlaub definitiv nicht erholsam

Viele Arbeitnehmer schalten selbst im Urlaub nicht ganz ab. 50 Prozent der Befragten sind auch in der Ferienzeit mehr oder weniger im Einsatz und in wichtigen Fällen für den Arbeitgeber erreichbar. Der Grund: Viele denken, es würde den Chef beeindrucken. Dazu kann ein Drittel erst ab dem dritten Tag wirklich abschalten und die Ruhe genießen.

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Für mehr als die Hälfte der Deutschen ist der Sommerurlaub die erholsamste Zeit des Jahres. Allerdings benötigen die meisten Urlauber ein paar Tage bis die Entspannung auch wirklich einsetzt. Ein Drittel der Befragten bekommen erst nach dem dritten Urlaubstag den Kopf von der Arbeit frei. Weitere 27 Prozent brauchen dafür eine ganze Woche – nur 22 Prozent können bereits ab dem ersten Tag auf Urlaubsmodus umschalten. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Arbeitsmarktstudie der Jobbörse Indeed in dessen Auftrag das Marktforschungsunternehmen Respondi bundesweit 1.051 Arbeitnehmer befragte.

Auf dem Laufenden bleiben oder Karriere fördern?

Komplett abschalten ist übrigens für viele Urlauber auch in den Sommerferien nicht möglich. Denn 50 Prozent der Befragten sind auch im Urlaub mehr oder weniger im Einsatz. Ein Drittel der befragten Arbeitnehmer sind in Ausnahmefällen für den Arbeitgeber erreichbar, 12 Prozent immer und überall in Bereitschaft und 5 Prozent arbeiten gar regelmäßig an ihrem Urlaubsort, indem sie telefonieren oder E-Mails beantworten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Während gut die Hälfte der arbeitenden Urlauber einfach nur auf dem Laufenden bleiben möchte, rechnen sich 21 Prozent bessere Karrierechancen durch ihre Erreichbarkeit während der Ferien aus.

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