Suche

Anzeige

Ist der Onlineshop für den Weihnachtsansturm gerüstet?

In der Vorweihnachtszeit sollten Onlinehändler dem Ansturm der Konsumenten gewachsen sein. © Fotolia 2014

Für Onlinehändler hat die umsatzstärkste Zeit des Jahres begonnen. Wie sie mit Hilfe von Last- und Performance-Tests ihre Shops fit machen, erläutert der IT-Dienstleister Metaways. Nicht immer seien zu geringe Bandbreiten oder zu schwache Server schuld an zu langen Antwortzeiten.

Anzeige

Der Albtraum eines Onlinehändlers: Scharen von ausgabewilligen Besuchern steuern in der Vorweihnachtszeit ihren Internet-Shop an – doch dieser ist dem Ansturm nicht gewachsen. Das erhöhte Benutzeraufkommen verlängert die Antwortzeiten, so dass viele Besucher ihre Bestellung entnervt abbrechen oder zum Wettbewerb abwandern. Im schlimmsten Fall fällt der Shop sogar komplett aus.

Systemressourcen und Anwendungen prüfen

Üblicherweise werden zu geringe Bandbreiten, zu schwache Server oder sonstige überlastete Systemressourcen als Performance-Bremsen bei Lastspitzen vermutet. Allerdings lauern auch in Anwendungen selbst die Flaschenhälse: zu hohe konkurrierende Zugriffe zwingen nicht selten sonst reibungslos ablaufende Applikations-Routinen in die Knie.

Abhilfe können hier umfassende Last- und Performance-Tests schaffen, die sowohl die Systemressourcen als auch die Anwendungen selbst unter die Lupe nehmen. Hierfür gibt es spezielle Lösungen am Markt, die die nötigen Hardware-Ressourcen zur Lastsimulation zur Verfügung stellen und die Durchführung der Tests weitestgehend automatisieren. Der IT-Dienstleister Metaways zeigt, wie ein Onlineshop sich damit in fünf Schritten fit für den Weihnachtsansturm machen lässt.

1. Konkrete Anforderungen definieren

Zunächst sollte festgelegt werden, welchen maximalen Belastungen der Shop standhalten muss. Wie viele Benutzer soll er im Extremfall gleichzeitig bedienen können? Wie schnell sollen dabei die wichtigsten Seiten sein? So wird dann beispielsweise definiert, dass er 120 Requests, die in derselben Sekunde stattfinden, bearbeiten und dabei für die Produktansichten Antwortzeiten von weniger als zwei Sekunden gewährleisten muss.

2. Hardware-Ressourcen und Anwendungen prüfen

Im zweiten Schritt sollten dann möglichst alle Funktionen des Shops unter der definierten Last geprüft werden. Dabei sollten die Tests so konzipiert sein, dass nicht nur Engpässe bei Systemressourcen wie CPU, RAM oder Netzwerk-Durchsatz offenbart werden. Auch funktionale Mängel des Shops sollten aufgedeckt werden, denn häufig enthalten die Anwendungen Fehler, die sich erst unter einer bestimmten Last bemerkbar machen und die Gesamtperformance des Shops negativ beeinflussen.

3. Testergebnisse auswerten

Am Ende der Tests sollten konkrete Zahlen zu den Antwortzeiten der unterschiedlichen Shop-Bereiche (Suche, Produkte, Kategorien oder Checkout) sowie dem Verbrauch an Systemressourcen stehen. Auf Basis dieser Zahlen lassen sich dann die Ursachen von Performance-Schwierigkeiten punktgenau identifizieren.

4. Gezielte Maßnahmen einleiten

Die so offenbarten Schwierigkeiten sollten Schritt für Schritt beseitigt werden. Je nach den Ergebnissen der Tests kann dies bedeuten, funktionale Fehler zu beheben, die System- und Anwendungskonfigurationen anzupassen, die Systemressourcen wie CPU oder RAM zu erweitern, für eine höhere Bandbreite zu sorgen oder eine bessere Caching-Architektur zu implementieren.

5. Wirksamkeit überprüfen

Zu guter Letzt sollte der Last- und Performance-Test anhand der eingangs definierten Anforderungen so oft wiederholt werden bis die Ergebnisse zufriedenstellend sind. So lässt sich die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen direkt überprüfen.

(Metaways/asc)

Kommunikation

Nutzer geben das meiste Geld für Streaming- und Dating-Anwendungen aus

Marktpropheten sagen schon seit Jahren den Niedergang von Apps voraus. Neue Zahlen zeigen nun: Das Gegenteil ist der Fall. Noch nie beschäftigten sich die Nutzer länger mit den mobilen Anwendungen als im vergangenen Jahr. Und auch die Download- und Umsatzzahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, wie eine Untersuchung des Analyseinstituts AppAnnie ergeben hat. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Vorbild Landwirte: Was sich die Digitalbranche von der Agrarwirtschaft abschauen kann

Erfolgreich in der Vergangenheit, unsicher für die Zukunft: Viele Unternehmen hadern auch im…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige