Suche

Anzeige

iPads wird ein stattliches Absatzpotenzial bescheinigt

Der vom Computerhersteller Apple ab Ende März angebotene Tablet-Computer iPad darf sich einer Studie des Marktforschungsinstituts Yougovpsychonomics zufolge in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Danach plant unter mehr als 1000 befragten deutschen Internetnutzern jeder Fünfte in diesem Jahr einen Kauf des iPads (vier Prozent) oder hält diesen für sehr wahrscheinlich (16 Prozent).

Anzeige

Somit lägen die Marktchancen des iPads in Deutschland sehr hoch, obwohl auch kritische Stimmen zum Sinn und Zweck des neuen Mini-Computers laut geworden seien. Besonders groß sei das Absatzpotenzial in der Gruppe der Personen, die bereits ein Apple-Produkt nutzen. Beispielsweise hätten acht Prozent der Apple-Nutzer angegeben, auf jeden Fall ein iPad kaufen zu wollen und halte dies etwa jeder dritte Nutzer eines Apple-Produkts für sehr wahrscheinlich.

Für eine Überraschung sorge derweil, dass auch die Mehrheit der iPhone-Nutzer über den Kauf eines iPads nachdenke, obwohl der Tablet-PC von Kritikern als „XL-iPhone“ bezeichnet wird. Ähnliches gelte für die Besitzer von Netbooks, die ebenfalls häufiger den Gedanken hegten, sich ein iPad zuzulegen.

Demgegenüber könnte sich der Preis des neuen Computers als Verkaufshindernis erweisen. Zwar sei Steve Jobs von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, doch liege die Zahlungsbereitschaft potenzieller Kunden größtenteils unter den angekündigten Verkaufspreisen. Der Untersuchung zufolge seien lediglich 40 Prozent der potenziellen Käufer bereit, mehr als 400 Euro für das iPad zu zahlen. Allerdings bevorzuge die Mehrheit der Befragten die Version mit UMTS- beziehungsweise 3G-Funktion, die teurer sei als das Einstiegsmodell. „Vieles spricht für einen Verkaufserfolg des iPads in Deutschland“, sagt Carolin Thomas, Leiterin der Studie bei Yougovpsychonomics. Allerdings dürften die Verkaufspreise sowie der reduzierte Funktionsumfang einige Interessenten vom Kauf abhalten. Von dieser Situation könnten wiederum Apple-Konkurrenten profitieren.

www.psychonomics.de

Kommunikation

Die Kunst des Live Marketings: Messbarkeit ist nicht länger Kür, sondern sollte zur Pflicht werden

Live Marketing umfasst Aktivitäten wie Promotions, Roadshows, Pop-Ups und Messen. Je wichtiger Markenerlebnisse, der direkte Kundenkontakt und die Offline-Kundenansprache werden, desto mehr Unternehmen entscheiden sich für Live Marketing. Eine Frage, die Live Marketing seit jeher begleitet, ist die Frage nach der Messbarkeit. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Überraschender Abschied: DB-Marketingchefin Neubauer gibt im Spätsommer ihren Posten auf

Antje Neubauer arbeitet seit zwölf Jahren bei der Deutschen Bahn. Im Spätsommer dieses…

Reise- und Tax Free Shopping-Trends: Die Handelskrise wird die Touristenströme in 2019 entscheidend beeinflussen

Wie werden Millennials in Zukunft im Ausland shoppen? Innovative Zahlungstechnologien und Serviceleistungen sollten…

Logo versus visuelle Positionierung oder warum Mastercard nicht Apple oder Nike ist

Starke Marken besitzen eine verbale und eine visuelle Positionierung. So besitzt Flixbus die…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige