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Investitionen in Social Commerce geplant

Das Wachstum des Online-Handels in Deutschland hält unvermindert an: Für das Jahr 2010 erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) einen Anstieg des E-Commerce-Umsatzes im Business-to-Consumer-Segment um rund acht Prozent auf 23,7 Milliarden Euro. Dass sich dieses Wachstum auch in den Geschäftszahlen vieler, jedoch nicht aller Unternehmen niederschlägt, zeigt das Trendbarometer „Geschäftsklima im E-Commerce 2010/2011“. Zum fünften Mal wurde es von dem Unternehmen Become Europe in Zusammenarbeit mit dem E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) erhoben.

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Die wirtschaftliche Krisensituation aus dem Jahr 2009 scheinen die meisten Unternehmer gemeistert zu haben. Im Vergleich zur ebenfalls nicht-repräsentativen Umfrage im vergangenen Jahr erwarten deutlich mehr Unternehmen einen besseren Geschäftsabschluss für das laufende Geschäftsjahr 2010 als noch im Vergleichszeitraum 2009. Einer Verbesserung um mehr als zehn Prozent sähen 36 Prozent der befragten Unternehmer entgegen. Auch in den Umsatzprognosen zeigten sich die Unternehmen zuversichtlich: 84 Prozent erwarten steigende Umsätze für das Jahr 2011. Mehr als die Hälfte der Unternehmen sei bereit, im kommenden Jahr mehr zu investieren. „Die Experten im Online-Handel sehen sich vor allem mit steigendem Preiskampf und Konkurrenzdruck konfrontiert. Wettbewerbsfähigkeit sichert man sich im E-Commerce über Kundenservice und Einkaufserlebnisse durch Social Commerce und mobile Applikationen, die hohe Ressourcen erfordern“, erklärt Aron Bohlig, Geschäftsführer von Become Europe.

Social Commerce werde von knapp einem Drittel der befragten Experten bereits im Unternehmen betrieben. Über 90 Prozent von ihnen seien in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing vertreten. Mehr als ein Viertel plane noch im Jahr 2011 Wikis oder einen Auftritt in einem Video-/Fotoportal. Der Aufwand für Social Commerce werde von den Experten als hoch eingeschätzt, während sie den Einfluss auf die Online-Umsätze als eher gering ansähen. Dennoch werde ein Großteil der Befragten im kommenden Jahr weiter in Social Media-Aktivitäten investieren, um mit gleichem Budget weitere Erfahrung zu sammeln oder mit erhöhtem Budget Neues anzugehen. Der Umfrage zufolge setzen die Unternehmer dabei mehr auf Schulungen des vorhandenen Personals als auf die Einstellung neuer Mitarbeiter für diesen Bereich.

Erstmalig werden auch Tendenzaussagen aus den USA veröffentlicht: Die aktuelle Stimmung im E-Commerce sei ähnlich positiv wie in Deutschland. Drei Viertel der Befragten erwarteten für das aktuelle Jahr einen besseren Geschäftsabschluss als im Jahr 2009. Darüber hinaus erwarteten 80 Prozent der befragten US-amerikanischen Unternehmen für das Jahr 2011 eine Verbesserung ihrer Umsätze. In amerikanischen Unternehmen spiele Social Commerce eine weitaus bedeutendere Rolle als in Deutschland. Bereits mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen habe Social Commerce in das eigene Geschäftsmodell integriert, auch in den USA seien die Aktivitäten hauptsächlich auf soziale Netzwerke wie Facebook und Microblogs wie Twitter konzentriert.

Speziell die Online-Händler unter den Experten wurden einer zusätzlichen Befragung hinsichtlich des Vergleichs „Anforderungen und tatsächliche Leistungen eines Online-Shops“ unterzogen. Sie seien der Meinung, dass für Kunden die Zufriedenheitsgarantie sowie ein Online-Kundenservice wichtig sind. Social Media und Mobile Commerce würden hingegen als eher unwichtig eingeschätzt. Trotzdem planten mehr als 40 Prozent der Händler eine Implementierung von Social Media und Mobile Commerce noch im kommenden Jahr.

Darüber hinaus wurden die Online-Händler über Zahlungsverfahren in ihrem Online Shop befragt. Neun von zehn Händlern bieten den Ergebnissen zufolge in ihrem Check-out die Vorkasse als Zahlungsverfahren an, die damit zu den am häufigsten eingesetzten Bezahlsystemen zählt. Paypal könne sich noch vor den traditionellen Verfahren Kreditkarte, Nachnahme und Rechnung auf Rang zwei platzieren. Die im Check-out angebotenen Zahlungsverfahren in den USA zeigten ein gänzlich anderes Bild: Nur etwa 30 Prozent der befragten Unternehmen böten Vorkasse an. Auch die Überweisung nach Erhalt der Ware (Rechnung) werde in den USA nur von neun Prozent der Online-Händler angeboten. Nahezu jeder Händler ermögliche das Zahlungsverfahren Kreditkarte.

www.become.eu

www.ecc-handel.de

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