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Internet-Nutzer suchen Alternativen zu Google

Ist „googeln“ bald out, weil viele Internet-Nutzer mit ihrer bevorzugten Suchmaschine unzufrieden sind? Diese Frage scheint berechtigt, wie Umfrageergebnisse von Netzwelt.de als Online-Magazin für IT & Consumer Electronics und der Schweizer Suchmaschine Hulbee zeigen. Zwar hätten mehr als 85 Prozent der 1 000 Befragten angegeben, hauptsächlich den Marktführer Google für ihre Suche im Internet zu nutzen, doch hätten die meisten auch einiges zu bemängeln.

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Am deutlichsten sei die Kritik an der Qualität der Suchergebnisse. Lediglich jeder siebente Teilnehmer halte alle aufgelisteten Suchergebnisse für relevant, doch seien 44,3 Prozent der Befragten der Meinung, dass eigentlich schon die ersten drei Ergebnisse richtige Treffer sein müssten. In der Praxis seien die Top-Ergebnisse oft nur Einträge aus einem Branchenbuch. Außerdem führe die Darstellung der Resultate laut 30,9 Prozent in die Irre, da die angezeigten Textausschnitte nicht immer unter dem angegebenen Link zu finden seien.

Manchmal habe die Unzufriedenheit mit den Suchergebnissen sogar zum Abbruch der Suche im Internet geführt. Demzufolge seien viele Befragte bereit, ihre persönlichen Gewohnheiten zu ändern und von der gewohnten Suchmaschine zu einer anderen zu wechseln. Voraussetzung sei natürlich, dass Probleme, die die Nutzer bei der Web-Suche haben, bei der neuen Suchmaschine nicht auftauchen. In diesem Fall würden 16,9 Prozent der Teilnehmer auf jeden Fall wechseln. „Ja, wahrscheinlich“ äußerten 26,6 Prozent und weitere 32,4 Prozent seien sich noch nicht sicher. Demgegenüber hätten nur fünf Prozent einen Wechsel komplett ausgeschlossen, sodass sich gute Alternativen zu Google irgendwann durchsetzen könnten.

Wünschenswert sei für 98 Prozent der Befragten nicht nur eine einfache Bedienung, sondern auch eine konkrete Unterstützung durch die Suchmaschinen. Zum Beispiel würden 79 Prozent die Möglichkeit begrüßen, die Suchergebnisse bereits in der Suchmaske leichter eingrenzen zu können. Qualifizierte Vorschläge für weitere passende Wörter zur Eingabe würden die Suche für etwa 80 Prozent der befragten Nutzer übersichtlicher gestalten. Die Mehrheit könne sich auch vorstellen, dass eine Begriffswolke, wie zum Beispiel Hulbee sie anbietet, hilfreich wäre. Die dort gelieferten Vorschläge könnten nach Meinung der Befragten assistieren, die eigene Suche zu konkretisieren.

www.netzwelt.de,
www.hulbee.de

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