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International positive Verbraucherstimmung

Nach einem noch von den Nachwirkungen der Finanzkrise gezeichneten Jahr 2010 sehen die Konsumenten weltweit positiv auf das Jahr 2011. Das Marktforschungs-Unternehmen Ipsos befragte für seine Studie „Gobal@dvisor“ etwa 24 000 Personen in 24 Ländern nach ihrer Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage. Fast jeder zweite Befragte habe angegeben, das vergangene Jahr sei schlecht für ihn und seine Familie gewesen. Drei Viertel (77 Prozent) der Verbraucher schauten jetzt aber optimistisch in die Zukunft.

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Mehr als zwei Drittel der deutschen Konsumenten (68 Prozent) sind der Studie zufolge überzeugt, dass für sie ein besseres Jahr begonnen hat, als es das Jahr 2010 war. Damit liege Deutschland im Durchschnitt der anderen europäischen Länder. Überdurchschnittlich positiv gestimmt seien aber Schwellenländer wie Brasilien (96 Prozent) und Indien (91 Prozent) sowie Russland, Saudi Arabien und Mexiko (jeweils 88 Prozent). Optimismus für die nahe Zukunft hängt immer auch mit der Einschätzung des vergangenen Jahres zusammen. So hätten die Befragten in den oben erwähnten BRIC-Ländern schon das letzte Jahr nicht so schlecht für sich und ihre Familien bewertet. In Deutschland hingegen hätten 41 Prozent der Befragten das Jahr 2010 negativ bewertet, 13 Prozent weniger als in den anderen europäischen Ländern. Besonders kritisch sehen Verbraucher in Ungarn (78 Prozent), Spanien (62 Prozent) und Polen (57 Prozent) auf das vergangene Jahr zurück.

Mit guten Vorsätzen sind laut Studie mehr als zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) ins neue Jahr gestartet. Damit liege Deutschland allerdings fast am Ende des weltweiten Rankings. Nur Japan (65 Prozent) und Ungarn (26 Prozent) zeigten noch weniger Begeisterung für gute Vorsätze. In Indonesien (95 Prozent), Südafrika (93 Prozent) und China (92 Prozent) hingegen wolle fast jeder Befragte das Jahr für positive Veränderungen nutzen. Ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze weltweit stehe die finanzielle Veränderung. Man wolle mehr Geld verdienen (21 Prozent), mehr sparen (16 Prozent) oder die eigenen Haushaltsfinanzen besser im Griff haben. Anders in Deutschland: Hier stünden finanzielle Belange deutlich hinter familiären und gesundheitlichen. Jeder Fünfte habe angegeben, im Jahr 2011 wieder mehr trainieren zu wollen, und je 17 Prozent der Befragten planten, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder einen gesünderen Lebensstil zu führen. Im internationalen Vergleich zeige sich, dass vor allem gebildete Konsumenten mit relativ hohem Einkommen Vorsätze für das neue Jahr fassen. Befragte unter 35 Jahren, die unverheiratet sind und über einen Arbeitsplatz verfügen, nehmen sich der Studie zufolge am ehesten etwas für das neue Jahr vor.

www.ipsos.de

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