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Interesse an Online-Brokerage gesunken

Im vierten Quartal 2001 hat sich der Anteil der Internet-Nutzer an der Gesamtbevoelkerung stabilisiert und liegt bei 41 Prozent aller Deutschen ab 18 Jahren, wie die Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online GmbH) berichtet.

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Im vergangenen Jahr ist die Internet-Nutzerschaft nur noch geringfügig
von 37 Prozent auf 41 Prozent gewachsen. Damit scheint der Internet-Boom
vorläufig gestoppt zu sein. Auch wenn die Zahl der Internet-Nutzer nur
leicht angestiegen ist, ist jetzt knapp die Hälfte der Männer im Netz,
während nach wie vor die Frauen unterrepräsentiert sind: Erst ein
Drittel der Frauen bewegt sich im Netz. Auch weiterhin ist der Anteil
der Internet-Nutzer im Westen höher als im Osten.

Nach wie vor ist das Internet das Medium der Jüngeren. Während unter
den ueber 60-Jährigen nur elf Prozent im Internet erreichbar sind, sind
es unter den 18- bis 24-Jährigen 59 Prozent und unter den 25- bis
29-Jährigen inzwischen 68 Prozent. Weiterhin gilt, dass Angestellte und
Selbstständige das Internet sowohl beruflich als auch privat wesentlich
häufiger nutzen als die Arbeiterschaft. Über die Hälfte der leitenden
Angestellten und fast zwei von drei Selbstständigen sind im Netz, aber
nur jeder vierte Facharbeiter.

Das Nutzungsverhalten hat sich im Jahresrückblick insgesamt sehr
unterschiedlich verändert. Sowohl Homebanking als auch Online-Shopping
geniessen ein unvermindert hohes Interesse. So geben 45 Prozent der
Internet-Nutzer an, Homebanking zu betreiben, und 43 Prozent, im
Internet einzukaufen. Die Werte sind damit fast unverändert geblieben.
Online-Brokerage sowie der Abruf von Wirtschafts- und Börsennachrichten
hingegen haben viel an Attraktivität eingebuesst: Während zu Beginn
des Jahres 2001 noch über die Hälfte der Internet-Nutzer das Web zum
Abrufen von Wirtschafts- und Börsennachrichten nutzte, war es zu
Jahresende ein Fünftel weniger. Beim Online-Brokerage ein ähnliches
Spiel: Wo zu Jahresbeginn noch jeder fünfte Internet-Nutzer
Online-Brokerage betrieb, blieben zum Jahresende nur noch drei Viertel
übrig.

Die Daten basieren auf monatlichen repraesentativen telefonischen
Befragungen der Forschungsgruppe Wahlen unter jeweils 1.250 Deutschen ab
18 Jahren.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
http://www.fgw-online.de/Ergebnisse/Strukturdaten_Internet

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