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Interesse am mobilen Internet steigt mit dem Einkommen

Jeder dritte deutsche Erwachsene möchte jederzeit unterwegs im Internet surfen können. Und dieses Interesse hat sich im Laufe der letzten Jahre stetig entwickelt und wird im Jahr 2011 weiter zunehmen, zeigt eine Umfrage vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und dem Marktforschungsinstitut Yougov Deutschland. Gegenüber der ersten Erhebung im Jahr 2008 sind es zwölf Prozent mehr Menschen, die den Wunsch zur Nutzung des mobilen Internet äußern.

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„Gegen Ende des Jahres erwarten wir eine deutliche Steigerung des Interesses und der aktiven Nutzung des mobilen Internets“, sagt Olav A. Waschkies (Pixelpark), stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW. Auslaufende Mobilfunkverträge bieten seiner Ansicht nach den Verbrauchern die attraktive Option, auf moderne Smartphones mit Datenflatrate umzusteigen und mit diesen viel stärker das Internet mobil zu nutzen. Auch das Weihnachtsgeschäft werde für die Verbraucher mit der Markteinführung neuer Endgeräte zusätzliche Kaufanreize schaffen. Yougov-Vorstand Holger Geißler hält zukünftige Vergleichsmessungen für spannend, weil „vor allem die Mobilfunk-Anbieter Bewegung in den Markt bringen“.

Die Umfrage unter 1 142 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergab weiter, dass sich vor allem Frauen inzwischen deutlich interessierter als noch vor drei Jahren zeigen. Während im Vergleich zu der ersten Erhebung im Jahr 2008 lediglich 16 Prozent den Wunsch angegeben hätten, künftig auch über das Mobiltelefon surfen zu können, seien es aktuell bereits 31 Prozent. Stark ausgeprägt sei das Interesse am mobilen Internet aber vornehmlich bei den jüngeren Nutzern. Von den 16- bis 24-Jährigen möchten der Befragung zufolge 65 Prozent das mobile Internet nutzen. Bei den 25- bis 34-Jährigen seien dies noch 47 Prozent, bei den über 55-Jährigen hingegen nur noch 17 Prozent. In diesen Zahlen spiegele sich deutlich die Endgerätepenetration in der Bevölkerung wider. Eine vergleichbare Situation habe sich in Deutschland bereits vor fünf Jahren mit der Verbreitung der Online-Nutzung über klassische Internet-Flatrates gezeigt.

Der Einzelvergleich der Bundesländer zeigt große Unterschiede am Nutzungsinteresse des mobilen Internets. Hamburg weist mit 54 Prozent das höchste Interesse in der Bevölkerung auf, dicht gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 46 Prozent, Nordrhein-Westfalen mit 39 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 38 Prozent. Dagegen haben nur 25 Prozent der Menschen in Thüringen, Sachsen sowie Schleswig-Holstein Interesse geäußert, in Berlin waren es nur 20 und in Bremen 18 Prozent. Das Schlusslicht stellt aber Mecklenburg-Vorpommern dar mit fünf Prozent Nutzungsinteresse am mobilen Internet innerhalb des Landesbevölkerung. Dieses Interesse steigt generell, je höher das Haushaltsnettoeinkommen ist. Ganze 49 Prozent und damit fast die Hälfte der besserverdienenden Nutzer mit einem Nettoeinkommen von über 4 000 Euro setzen auf das mobile Internet. Für rund 35 Prozent der Nutzer mit einem Nettoeinkommen von 2 500 bis 4 000 Euro ist das mobile Surfen von Interesse. Dagegen sehen nur 27 Prozent der Nutzer mit einem Nettoeinkommen unter 2 500 Euro Bedarf im mobilen Internet.

www.bvdw.org
www.yougov.de

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