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Intensive Internetrecherche am Point of Sale

Die jüngst veröffentlichte „Social Media Studie 2011“ des Online- und Social-Media-Monitoring-Spezialisten Sensemetric bestätigt das Internet als ernst zu nehmenden Faktor bei der Kaufentscheidung. 93 Prozent der 530 Befragten holen sich Informationen zu Produkten aus dem Netz. Mobile Geräte spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. 60 Prozent der Studienteilnehmer nutzen das Handy direkt im Geschäft als Hilfe bei der Kaufentscheidung. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert bei 40 Prozent. Zehn Prozent der Personen, die sich noch nie per Handy im Geschäft informiert haben, können sich das in Zukunft vorstellen. Für 8,5 Prozent ist es zu umständlich, sechs Prozent dauert die Suche am Handy zu lange.

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Weiterhin vertrauen Verbraucher persönlichen Erfahrungsberichten im Internet am meisten. Ratings, wie es sie etwa bei Amazon und Ebay gibt, wird das meiste Vertrauen geschenkt. Foren, Postings, Facebook und Google+ liegen dahinter. Bewertungen werden auch als am stärksten meinungsbildend angesehen. Knapp die Hälfte (45 Prozent) der Befragten gab an, ihre Erfahrungen mit Produkten online mitzuteilen, wenn diese besonders positiv oder negativ waren. Zum ersten Mal wurde die Bekanntheit von Google+ abgefragt. Das im letzten Jahr gestartete soziale Netzwerk stieg mit 65 Prozent Bekanntheitsgrad ein. Damit ist das Google-Produkt hinter dem Marktführer Facebook an zweiter Stelle. 90 Prozent der Befragten gaben an, das zurzeit größte soziale Netzwerk zu kennen. Twitter folgt auf Platz drei mit 64,5 Prozent. Bei der aktiven Nutzung der Web 2.0-Dienste am PC dominiert weiterhin Facebook, gefolgt von Ratings wie Amazon und Foren.

59 Prozent der Teilnehmer haben ein Handy mit Internetzugang. 46,5 Prozent kennen auch das Betriebssystem ihres Geräts. Unter diesen Personen gaben 44 Prozent Android an, gefolgt von iOS (iPhone) mit 21 Prozent. Symbian (17 Prozent), Blackberry (7 Prozent), Windows Mobile (5 Prozent), Bada und Windows Phone (beide 2 Prozent) liegen dahinter. Auch bei Mobiltelefonen ist Facebook der am stärksten aktiv genutzte Dienst mit 37 Prozent. Das ist ein Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Andere Dienste werden am Handy vorwiegend passiv genutzt. Erstmals ermittelte Sensemetric den Anteil von Tablets. Zwölf Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig ein solches berührungsgesteuertes Gerät zu verwenden. Obwohl erst wenig Datenmaterial vorhanden ist, zeigt sich, dass hier abermals Facebook die Nase bei der aktiven Nutzung vorne hat. Passiv werden vor allem Blogs und Nachrichten genutzt, MySpace und StudiVZ schneiden am schlechtesten ab. Christian Waldheim, Director Marketing & Sales von Sensemetric, fasst die Konsequenz der Studie zusammen: „Besonders bei Kaufentscheidungen spielt Social Media eine immer wichtigere Rolle. Sogar kurz vor dem Kauf im Geschäft wird via Smartphone die Community nochmals befragt. Zu wissen, was über Produkte und Unternehmen im Web geschrieben wird, ist somit erfolgsentscheidend.“

www.sensemetric.com

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