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Innovative Batterietechnik stärkt die Automobilindustrie

Im Jahr 2015 werden weltweit bereits mehr als 4,5 Millionen neue Personenkraftwagen (Pkw) als Hybride und Elektroautos verkauft. Bis zum Jahr 2025 soll diese Zahl sogar auf 56 Millionen Pkw-Neuwagenverkäufe pro Jahr steigen, wie Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer als Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen prognostiziert. Ein Treiber des Elektroautos seien Riesenstädte Chinas, die ihre Umweltbelastungen ohne Elektromobilität nicht in Balance bringen können.

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Damit wären 65 Prozent aller weltweit verkauften Pkw-Neuwagen Hybride und Elektrofahrzeuge. Daraus leitet sich nach Ergebnissen der CAR-Center-Studie „Zukunftstaugliche Arbeitsplätze durch E-Mobility und Batterie-Spitzentechnologie“ ein jährliches Marktvolumen von mehr als 130 Milliarden Euro für Hochtechnologie-Stromspeicher für die Autoindustrie ab. Mit anderen Worten bedeute das, dass die Hochleistungs-Batterie zur strategischen Komponente für die Autoindustrie wird. Denn 2025 würden bereits bis zu 20 Prozent des Produktionswerts der Fahrzeuge auf Hochleistungsbatterien entfallen. Reine Verbrennungsantriebe seien dann lediglich noch beim klassischen Billigauto vorstellbar.

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie hänge daher in entscheidendem Maße vom Zugang zu innovativer Batterietechnik ab. Hochleistungs-Batterie-Know-how entstehe dabei entlang einer mehrstufigen Wertschöpfungskette. Diese reiche von der Herstellung von Ausgangsmaterialien und Werkstoffen wie Graphit, Metalloxiden, Metall-Folien, über die Komponenten-Produktion von Anoden, Kathoden, Elektrolyten zur Zellen-Produktion bis hin zum Packageing von Zellen zu Batterieblocks und den Anwendungen in den verschiedenen Fahrzeugantriebsvarianten von Elektrofahrzeugen bis Hybridfahrzeugen. Mit Unternehmen wie der BASF, Evonik, Merck und dem Automobilzulieferer Johnson Controls-Saft sowie deutschen Automobilzulieferkonzernen wie Bosch und Continental seien wichtige Ansatzpunkte zum Auf- und Ausbau einer europäischen Li-Ionen-Batteriekompetenz vorhanden.

In Deutschland sei es trotz starker Position der Batterieindustrie in Japan, China, Korea und USA gelungen, einen neuen Ansatz für die Lithium-Ionen-Batterieentwicklungen zu finden. Dabei würden Innovationen von Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle spielen. Beispielsweise sei Evonik das einzige europäische Unternehmen, welches abgesehen vom Abbau der Rohstoffe die gesamte Wertschöpfungskette der Lithium-Ionen-Batterietechnik für die Automobilindustrie abbildet. Bei systematischer Weiterentwicklung dieser Aktivitäten habe der Industrie-Standort Deutschland die Chance, die gesamte Wertschöpfungskette einer Schlüsselindustrie der Automobilindustrie von morgen abzubilden und zu gestalten. Arbeitsplätze in der Batterie-Spitzentechnologie hätten nicht nur für die Automobilindustrie erhebliche strategische Bedeutung, sondern würden langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands am Standort definieren. Als Lieferant von Hightech-Lösungen falle auch der chemischen Industrie in diesem Prozess eine Schlüsselrolle zu. Die Stromspeichertechnik aus der Chemie werde den Studienergebnissen zufolge zu einem zentralen Technologie-Träger in der neuen Ära des Automobils.

www.uni-due.de

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