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Influencer Marketing glaubwürdiger als klassische Werbung: Doch bleibt die Marke in den Köpfen?

Influencer stehen in Sachen Glaubwürdigkeit bei der Jungend hoch im Kurs

Geht es nach Deutschlands Marketing-Entscheidern, dann ist Influencer Marketing die Disziplin mit der höchsten Glaubwürdigkeit. 57 Prozent sehen das neue Marketing-Instrument ganz vorne. Das geht aus der Studie der Territory webguerillas hervor. Glaubwürdigkeit hin oder her... bleibt denn die vorgestellte Marke auch im Gedächtnis der User?

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Die Studie zeigt: Rund 68 Prozent der befragten Marketing-Entscheider haben 2017 ein Budget für Influencer Marketing vorgesehen. Lediglich 16 Prozent möchten das Instrument zukünftig nicht anwenden, weitere 16 Prozent wollen sich noch nicht festlegen. Geht es um die Höhe der Investments für Influencer-Projekte, zeigen sich die Marketer noch vorsichtig: Rund 58 Prozent planen mit etwa fünf bis zehn Prozent ihres gesamten Marketing-Budgets. 42 Prozent der Entscheider würden Influencer dabei als Gesicht der Marke oder sogar als Markenbotschafter  integrieren. Über ein Drittel wollen die Zusammenarbeit lieber auf das Erstellen von Content oder Social Media Kooperationen beschränken.

Reicht es denn, wenn Influencer die Produkte über ihre Kanäle pushen? Helge Ruff, Geschäftsführer von 1-2-social, schreibt in einem Gastbeitrag bei Horizont, dass nur nachhaltiges Branding durch einen Influencer wirklich zum Erfolg für die Marke führen kann. „Wenn eine Marke nachhaltig in den Köpfen der Zielgruppe präsent sein soll, reicht es nicht, wenn ein Influencer das gewünschte Produkt einmal in Szene setzt. Es geht darum, nachhaltig einen Erinnerungseffekt zu schaffen.“

Gerade bei der langfristigen Zusammenarbeit sind sich die Entscheider in der Umfrage der Influencer-Marketing-Agentur Territory webguerillas gespalten: So setzen rund 46 Prozent auf eine langfristige und umfangreiche Zusammenarbeit – wiederum 43 Prozent können sich lediglich ein kurzfristiges und situatives Einbinden der Meinungsmacher in die Markenkommunikation vorstellen.

Influencer sind unabhängige Meinungsmacher

Das teils verbreitete Zerrbild, Firmen würden die Meinung von Influencern einfach mit Geld kaufen können, teilen die Befragten nicht: Nur neun Prozent der Entscheider glauben, dass Meinungsmacher lediglich das weitergeben, was Firmen ihnen vorgeben. In der Zusammenarbeit zwischen Firmen und Influencern sieht David Eicher, Geschäftsführer der Territory webguerillas, noch jede Menge Chancen: „Bislang planen nur 16 Prozent der Marketing-Entscheider mit der Integration der Influencer in den Innovationsprozess der Marke. Hier ist in nächster Zeit ein Anstieg zu erwarten. Influencer Marketing hat das Potential, Geschäftsmodelle und -prozesse nach vorne zu treiben. Dies unterscheidet sie wesentlich von den herkömmlichen Marketing-Disziplinen.“

Wie haben die Entscheider von Influencer Marketing erfahren? Laut Umfrage zu 59 Prozent aus den Medien. Fachveranstaltungen und Kongresse spielten im Vergleich eher eine untergeordnete Rolle – sie gaben für 34 Prozent der Befragten den ersten Impuls. Influencer definieren die Marketingverantwortlichen als Meinungsmacher (58 Prozent), die zumeist über Social Media und Blogs wirken. Außerdem zeichnen diese sich durch ihren Einfluss auf ihr soziales Umfeld aus.

Zur Studie: Deutschlands führende Agentur für Social Media und Influencer Marketing Territory webguerillas. befragte hierzu vom 17. bis 22. Juni 2016 insgesamt 100 Marketing-Entscheider, die sich mit der Disziplin vertraut zeigten.

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