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In die klassische Online-Werbung flossen 903 Millionen Euro

Mit 903,1 Millionen Euro liegen die Umsatzzahlen in der sogenannten „klassischen Online-Werbung“ für 2006 deutlich über den im September prognostizierten 785 Millionen. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW aktualisiert die Umsatzzahlen.

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Noch im September ging der Online-Vermarkterkreis davon aus, dass die Umsätze der klassischen Online-Werbung zwar sehr deutlich, nämlich um 47 Prozent im Jahresmittel steigen. Die vorliegenden Zahlen in Höhe von 903,1 Millionen Euro weisen einen weitaus größeren Zuwachs in Höhe von 69 Prozent aus. „Das zeigt, dass die Online-Werbung nach der Fußball-Weltmeisterschaft noch einmal richtig Fahrt aufgenommen hat“, erklärt der OVK-Vorsitzende Paul Mudter (InteractiveMedia CCSP). Die durchweg positive Entwicklung im zurückliegenden Jahr belege, dass inzwischen auch die Top-Spender aus dem FMCG-Bereich die Vorteile des Mediums Internet – wie Interaktivität, zielgruppengenaue Ansprache und hohen Kreativspielraum – gezielt nutzen.

Dass es sich um keinen vorübergehenden Trend, sondern um eine langfristige Entwicklung handelt, belegen eine ganze Reihe verschiedener Parameter. So konnte keine andere Mediengattung im vergangenen Jahr Zuwachsraten vorweisen, die auch nur annähernd mit der Zuwachsrate der Online-Medien vergleichbar ist. Als wichtigste Wachstumstreiber entpuppten sich dabei Handelsorganisationen, die ihre Investitionen im Online-Bereich mehr als vervierfachten, während die klassischen Medien hier gerade einmal mit 3,6 Prozent zulegten. Auch die Medien- und Verlagsbranche sowie die Telekommunikationsbranche haben haben ihre Online-Werbegelder annähernd verdoppelt.

Die größten Zuwächse konnten die Online-Vermarkter bei der Produktgruppe „Bild und Tonträger Musik“ (plus 1146 Prozent) sowie Rasierer und Zubehör (plus 1052,9 Prozent) verzeichnen. Produktgruppen wie Zeitungen-Werbung (plus 522,1 Prozent), Haarpflege (513,7 Prozent), Möbel und Einrichtung (510,7 Prozent) haben ihr Online-Werbevolumen mehr als verfünffacht. „Das deckt sich mit der allgemeinen Wahrnehmung, dass vor allem die Konsumgüterindustrie aufgewacht ist und ihre Zielgruppen dort abholt, wo sie einen steigenden Teil ihrer Arbeits- und Freizeit verbringt: Online“, konstatiert OVK-Vize Frank Bachér (mobile.de ).

Auch die Gesamtumsätze, inklusive der Bereiche Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing, sollen über den Erwartungen liegen. Als Gründe führen die Experten an, dass Unternehmen immer mehr Werbegelder zu Gunsten des Internets verlagern. Die Gesamtumsätze der Online-Werbung sowie die erste Prognose des OVK für das laufende Jahr 2007 gibt der BVDW im Rahmen der Jahrespressekonferenz am 15. März auf der CeBIT bekannt.

www.ovk.de

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