Suche

Werbeanzeige

Immer weniger Fach- und Führungskräften ist die Unternehmensstrategie klar

Jeder dritten deutschen Fach- und Führungskraft sind die Ziele des eigenen Unternehmens für 2012 unbekannt. Dies belegt eine aktuelle Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone, an der etwa 4 800 Nutzer in Deutschland teilgenommen haben. Während jeder Dritte den Unternehmensfahrplan gar nicht kennt, gab knapp jeder vierte Befragte (23 Prozent) an, nur eine ungefähre Ahnung von der Unternehmensstrategie zu haben. Der größte Anteil der befragten Fach- und Führungskräfte hingegen ist absolut im Bilde: 44 Prozent kennen den Kurs, auf den ihr Arbeitgeber 2012 zusteuert.

Werbeanzeige

Mitarbeiter in Deutschland zeigen sich damit vergleichsweise gut informiert: Der Europa-Durchschnitt unter denjenigen, die die Unternehmensziele kennen, liegt bei 41 Prozent. Besser als die deutschen sind nur die niederländischen und österreichischen Mitarbeiter involviert: Hier kennen 49 beziehungsweise 46 Prozent der Befragten Strategie und Ziele ihres Arbeitgebers. Für die Franzosen und Schweden hingegen scheint der Unternehmenskurs ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Nur 28 respektive 27 Prozent von ihnen sind sich der Strategie bewusst.

Der Vergleich mit einer Stepstone-Umfrage aus dem Jahr 2006 zeigt, dass heute weniger Arbeitnehmer die Strategie ihres Unternehmens kennen. Vor sechs Jahren gaben noch 69 Prozent der befragten Deutschen und im Schnitt 68 Prozent der teilnehmenden Europäer an, ein klares Bild der Strategie ihres Arbeitgebers zu haben. Nach Ansicht Stepstone Deutschland-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers sollte jeder einzelne Mitarbeiter die definierten Unternehmensziele kennen. Er räumt ein, dass dies für Unternehmen oft eine kommunikative Herausforderung ist. Es lohne sich aber, Zeit und Mühe zu investieren, um die Ziele offen und für jeden verständlich zu vermitteln. „Denn nur wenn die Strategie für alle Mitarbeiter nachvollziehbar ist und sie von der Belegschaft auch mitgetragen wird, wird sie langfristig zum Erfolg führen“, betont Dettmers.

www.stepstone.de

Digital

200 Euro Einsatz, 2.900 Euro Werbezusagen: WDR-Experiment entlarvt die Fake-Influencer-Welt bei Instagram

Die Idee ist nicht neu, aber die Umsetzung des WDR-Jugendradios 1Live macht diesen Fall so anschaulich: Für den Sender versuchten die Reporter Frederik Fleig und Clare Devlin innerhalb von vier Wochen Fake-Influencer bei Instagram zu werden. Ihr Ziel: Möglichst viele Follower und Werbeaufträge. Am Ende standen dem Einsatz von 200 Euro Angebote im Wert von über 2.900 Euro gegenüber. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Regie, Kamera, Schnitt, Sound, Visual Effects und International: „Die Klappe 2018“ ist zum 38. Mal ausgeschrieben

"Die Klappe" bildet alle Disziplinen der Bewegtbildkommunikation ab und wird als einziger rein deutschsprachiger…

Zwischen Ekel-Challenges und Kotzfrüchten: Diese Werbekunden präsentieren ihre Produkte beim RTL-Dschungelcamp

Wenn es eine Show im deutschen Fernsehen gibt, die durch Sonderwerbeformen glänzt, dann…

Roboter Somnox hilft beim schlafen… und er atmet

Der SPIEGEL titelte jüngst: „Dumm wie ein Sieb“ und tatsächlich sind Roboter heute…

Werbeanzeige

Werbeanzeige