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Imagekampagnen zunehmend im Internet

Die Markenkommunikation im Internet wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Dies geht aus dem „Trendmonitor 2010“ der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. So sieht der Großteil der befragten Online-Mediaagenturen in den nächsten fünf Jahren eine Zunahme an Image-Kampagnen im Web. Wachstumstreiber seien vor allem Werbungtreibende im Bereich der „Fast Moving Consumer Goods“ (FMCG) wie die Lebensmittel- und Körperpflegeindustrie, die das Internet schon jetzt verstärkt zur Markenbildung einsetzen. Aber auch für die Textil- und Pharmaindustrie werde Online-Werbung zunehmend wichtiger.

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Neben der klassischen Display-Werbung im Internet sehen die Befragten in den nächsten fünf Jahren eine zunehmenden Bedeutung der Bewegtbild- und mobilen Werbung sowie von Online Behavioural Advertising. Auch die Budgets für Social Marketing sollen steigen. Die Ergebnisse des Trendmonitors 2010 basieren auf einer Befragung der in der FOMA organisierten Online-Mediaagenturen in Deutschland mit einer fast vollständigen Marktabdeckung.

Gerade bei Branding und Image-Kampagnen müssen Werbungtreibende nach Überzeugung von FOMA-Sprecher Manfred Klaus (Plan.Net), zwingend darauf achten, dass die relevanten Zielgruppen auch präzise erreicht werden. „Daher wird der Anteil an Online-Kampagnen mit Behavioral Advertising-Elementen schon im zweiten Halbjahr 2010 weiter zunehmen.“ Als den größten Wachstumstrend sieht der Trendmonitor das Mobile Marketing. Das Potenzial des mobilen Internets und das neuer Zugangsgeräte als Werbeträger werde von den Befragten als hoch eingestuft. Zudem werde der Bereich des App Advertising, inklusive der Werbeplattform iAd, eine wesentliche Bedeutung spielen.

Die Befragungsergebnisse lassen zudem erwarten, dass auch der Anteil des Social Marketings am Gesamtwerbe-Budget weiter zunehmen wird. Hier sieht der Großteil der Online-Mediaagenturen einen Anteil von zehn Prozent und mehr im Jahr 2015. Dabei soll der Hauptanteil der Social Media-Budgets aus digitalen und klassischen Marketing-Budgets stammen. „Bei aller Aufmerksamkeit, die das Thema Social Media derzeit genießt, ist die Frage nach den werblichen Potenzialen noch lange nicht beantwortet. Sicher sind sich die Agenturen allerdings darin, dass Social Media in Zukunft ein fester Bestandteil der Markenkommunikation und der Agenturleistungen sein wird“, betont Uli Kramer (pilot), ebenfalls FOMA-Sprecher.

www.bvdw.org

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