Suche

Werbeanzeige

IDI verwahrt sich gegen Vorwurf der Bauernfängerei

Der Interessenverband Deutsches Internet (IDI) muss sich derzeit gegen Angriffe des Direktmarketingverbandes (DDV), des Deutsche Multimediaverbandes (DMMV) und des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (ECO Electronic Commerce Forum) erwehren. Diese hatten Verbraucher und Firmen vor sogenannten "Schutzbriefen auf Gegenseitigkeit", wie sie der IDI herausgibt, gewarnt.

Werbeanzeige

Hauptkritikpunkt der Verbände ist, dass Verbraucher und Firmen beim IDI-Schutzbrief
zwischen 20 und 120 Euro dafür zahlen sollen, dass sie unter anderem in E-Robinson-
Listen eingetragen werden. Dabei sei die Eintragung für jedermann
kostenlos und ohne „Schutzbrief“ möglich. Verbraucher sollen analog den bekannten Robinson-Listen auch in der Online-Welt per Eintrag in die E-Robinson-Liste vor unerwünschten Werbezusendungen geschützt werden.

Gegen diese Behauptung verwahrt sich IDI-Vorstand Jochen Diebel in einer Stellungnahme vom 8. November aufs heftigste. So würde nirgends stehen, dass die Eintragung 20 bis 120 Euro kostete. Allerdings scheint die Darstellungsweise im Internet zumindest missverständlich, denn noch am 6. November stand in der Leistungbeschreibung zum kostenpflichtigen Schutzbrief, die absatzwirtschaft-Online in Kopie vorliegt, direkt als erste Leistung: „Kostenloser Eintrag aller persönlichen Kennungen E-Mail/Tel/SMS in die Deutschen E-Robinson-Schutzlisten (auch Global-Einträge).“

Immerhin scheint auch der IDI Nachbesserungsbedarf erkannt zu haben, denn in der Version vom 8. November heißt es stattdessen nun auf einschlägigen Internetseiten „Wie bisher kostenloser Eintrag einzelner E-Mail-Adressen. Dazu gebührenfreier Globaleintrag aller Mail-Adressen einer Domain.“ Für Verwirrung des Nutzers könnte indes nicht zuletzt die Überschrift des Leistungskatalogs sorgen, der mit „E-Robinson-Schutzbrief“ überschrieben ist.

www.dmmv.de
www.ddv.de
www.eco.de
www.idi.de

Kommunikation

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley, die ihre Abneigung weniger unverhüllt zum Ausdruck bringen als Snap-Chef Evan Spiegel und Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Ursprung der ziemlich besten Feindschaft war Zuckerbergs Versuch, den aufstrebenden Rivalen zu übernehmen. Das Vorhaben scheiterte tatsächlich doppelt, wie ein neues Buch von TechCrunch-Autor Billy Gallagher nun enthüllt. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Schwedens flinker Sprung zum bargeldlosen Land: Die Kronen verschwinden zu schnell

Es scheint so als wäre es das fortschrittlichste Land der Welt: Schweden besitzt…

Jameda muss umrüsten, um keine weiteren Klagen zu erhalten: „Das Geschäftsmodell ist vom Gericht nicht verworfen worden”

Viele Ärzte sehen die Seite Jameda kritisch, selbst wenn sie dort gute Noten…

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley,…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige