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ICQ ist zurück und will Skype Konkurrenz machen

Instant Messaging gibt es ja nicht erst seit Whatsapp und Snapchat. Als Pionier dürfte den meisten nicht allzu jungen Menschen noch der quietschige Mitteilungston "Uh-Oh" des Mitteilungsdienstes ICQ in den Ohren liegen. Überraschung: Es gibt ihn noch – und er will wieder vorne mitspielen

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Mit einer großen Ankündigung ist die grüne Blume aus den Tiefen des Netzes herauf geschossen und will Skype, Facetime und Co. Konkurrenz machen: Die aktuelle Version, ICQ10, erlaubt jetzt auch Videotelefonie – natürlich in höchster Qualität, wie das Unternehmen verlauten lässt. Außerdem können Nutzer Gruppenchats starten und Dateien wie Fotos und Videos mit bis zu vier Gigabyte verschicken. Emojis und Sticker runden das Chaterlebnis der modernen Zeit ab. Die Gespräche synchronisiert ICQ dabei über alle Geräte hinweg, zudem kann der Dienst mit  sozialen Netzwerken gekoppelt werden.

Die neuen Eigenschaften verpackt das Unternehmen in einem neuen Design, das einige bereits mit Skype oder Google Hangouts vergleichen. Die Software ist für Mac-, PC-, Android und iOS-Nutzer gleichermaßen erhältlich.

Was bisher geschah

1996 vom israelischen Start-up Mirabilis veröffentlicht, kaufte America Online (AOL) das Unternehmen 1998. Mit rund 100 Millionen Nutzern weltweit stieg ICQ um die Jahrtausendwende herum zum Marktführer im Bereich Instant Messaging auf. Der Erfolg hielt einige Jahre an, wurde dann aber von Konkurrenten wie MSN-Messanger, Skype und nicht zuletzt Social Media abgelöst. 2010 verzeichnete ICQ noch 42 Millionen Nutzer. In diesem Jahr verkaufte AOL das Unternehmen an die russische Mail.ru-Gruppe,  die unter anderem die Social Media-Plattform VKontakte besitzt.

Spätestens dann versanken die drei Buchstaben, die als Abkürzung für den Satz „I seek you“ stehen, in der Versenkung – existierte aber entgegen vieler Annahmen weiter.

Das Wirtschaftsportal „Entrepreneur“ hat die Zeitleiste der Instant-Messaging-Geschichte in einer anschaulichen Infografik zusammengefasst.

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Kommentare

  1. Jemand bei ICQ könnte man damit anfangen sauber programmierte Apps zu schreiben. Dann könnte man recht problemlos da räubern, wo Hangout und Facebook scheitern: Instant Messaging, nur das. Kein Mailkonto oder social network dazu. Back to the roots!

  2. Da werden Erinnerungen wach! ICQ war einst mein Lieblings-Messenger, kann mich jetzt noch an die Töne (v.a. den, welchen man beim Anmelden hörte) erinnern. Jetzt wird aber kam ein Messenger in der Lage sein, Threema abzulösen — auch nicht ICQ.

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