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Hubert Burda Media richtet Konzern auf konvergente Zukunft nach Erlöskrise aus

Hubert Burda Media blickt auf ein insgesamt stabiles Geschäftsjahr 2008 zurück und entwickelt sich nach eigenen Angaben weiter von einem klassischen deutschen Verlags- und Druckhaus zu einem internationalen Multimedia-Konzern. Die Diversifizierung über die vergangenen Jahre in fünf Geschäftsfelder (Verlage Inland, Verlage Ausland, Druck, Digital und Direktmarketing) habe dazu geführt, dass Hubert Burda Media auch im schwierigen Geschäftsumfeld 2008 weiter gewachsen sei und im operativen Geschäft ein befriedigendes Ergebnis erzielte.

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Die Betriebsleistung habe sich um 3,8 Prozent auf 2.297,4 Millionen Euro erhöht, während der konsolidierte Konzernumsatz (Außenumsatz) um 3,7 Prozent auf 1.750,4 Millionen Euro gesteigert worden sei. Der Verlag Inland erwirtschaftete 39,2 Prozent des Außenumsatzes (2007: 42,1 Prozent) und der Verlag Ausland trug 24 Prozent (2007: 22,2 Prozent) dazu bei. Mit einer Steigerung von 16,3 auf 19,5 Prozent sei es zudem gelungen, im gleichen Zeitraum auch ein starkes Wachstum im Digitalbereich zu erreichen. Der Druck erzielte 8,7 Prozent (2007: 9,3 Prozent) und das Direktmarketing 8,3 Prozent (2007: 9,8 Prozent). Die sonstigen Unternehmungen hätten wie zuvor mit 0,3 Prozent zum Außenumsatz beigetragen. Nach 222,7 Millionen Euro im Vorjahr habe der Konzern 2008 einen Betrag von 142,9 Millionen Euro investiert. Darüber hinaus publizierten Hubert Burda Media und seine Partnerverlage im vergangenen Jahr weltweit 261 Titel (Vorjahr: 262), davon 75 (Vorjahr: 74) im Inland.

Die Reichweite der deutschen Zeitschriften stieg laut Media-Analyse 2009/I im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht auf 81,7 Prozent. Der Außenumsatz der inländischen Verlage ging um 3,3 Prozent zurück, wobei bei den Bruttowerbeumsätzen ein Minus von 6,7 Prozent verzeichnet wurde. Die rückläufige Entwicklung des deutschen Vertriebsmarkts habe sich zwar auch 2008 fortgesetzt, doch habe Hubert Burda Media den Vertriebsumsatz über alle Sparten nahezu stabil halten können. Die Anzahl der verkauften Exemplare belaufe sich im Berichtsjahr auf insgesamt 386,3 Millionen (2007: 401,2 Mio.). Trotz der schwierigen Marktlage habe sich auch der Internet-Bereich weiterhin sehr dynamisch entwickelt und zeigte deutlich überdurchschnittliche Wachstumsraten bei abermals verbesserter Ertragssituation. Um das nationale Verlagsgeschäft mit seinen Marktbereichen Vermarktung und Vertrieb auf die doppelte Herausforderung von Rezession und Digitalisierung einzustellen, habe der Vorstandsbereich Verlage unter Philipp Welte 2009 das Programm „Change“ (Concentrate, Integrate, Innovate) gestartet, welches die Überprüfung sämtlicher Prozesse auf Effizienz und Innovationsfähigkeit umfasse. Erste Maßnahmen seien die Bereinigung des Titelportfolios und die Integration der Burda Style Group. Im nächsten Schritt soll mit dem „Media Innovation Lab“ ein zentrales Kompetenzzentrum für den Auf- und Ausbau verlagsnaher digitaler Angebote entstehen. Die Schwerpunkte für Investitionen des laufenden Geschäftsjahres werden in den Bereichen Digital (Beteiligungen und Verlage) sowie im Auslandsgeschäft liegen.

www.hubert-burda-media.de

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