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Horror im Kinderfernsehen, Bushido vs. Telekom und rassistische Werbung

"Coco", der kleine Affe zeigte sich am Sonntag im ZDF erstaunlich blutrünstig. Der Alltag des verzweifelten Wlan-Suchenden macht auch vor Villentoren nicht Halt. Und in China scheint man das mit dem Rassismus nicht immer ganz so ernst zu nehmen – unser Wochenrückblick.

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Die Sendung der Woche: Coco, der kleine Mörder-Affe

Sonntagmorgen, 6 Uhr: die Eltern liegen am freien Tag noch im Bett, die Kinder sind schon wach. Wahrscheinlich schleichen sie zum Fernseher, die Eltern hören geflissentlich darüber hinweg – schließlich ist Sonntag, der Tag, an dem man endlich einmal ausschlafen kann. Und um sechs Uhr morgens, da kann man die Kleinen ja getrost vor der Glotze kurz einmal bis zum Frühstück parken. Denkste. Denn wenn die Kleinen letzten Sonntag das Programm des ZDF verfolgt haben, dann dürften die Eltern diese Woche besonders ausgiebig unter dem Bett nach Monster gesucht haben – oder sitzen bereits beim Kinderpsychologen. Aber der Reihe nach: Im ZDF sollte um besagte Uhrzeit der kleine Zeichentrick Affe Coco über den Bildschirm turnen. Stattdessen begegnete den kindlichen Fernsehzuschauern aber der Massenmörder und Oberpsycho Michael Myers, der „Hauptdarsteller“ aus der Horrorfilm-Reihe „Halloween“. Fast eine halbe Stunde lang durfte der im Frühfernsehen sein Unwesen treiben und es schien fast so, als würde man’s beim Zweiten Deutschen Fernsehen gar nicht bemerken. Ein Umsetzungsfehler, wie es hieß. Was derartige Pannen für Auswirkungen haben können, sei dahingestellt. Schließlich soll es auch Menschen geben, die durch die Unachtsamkeit von Babysittern oder Gemeinheit der älteren Geschwister früh in Kontakt mit Gestalten wie Stephen Kings „Es“ gekommen sind – und bis heute bei jedem Clown Reißaus nehmen. Die Meldung zur Geschichte auf „Meedia“.

Der Ausraster der Woche: Bushido gegen die Telekom

„Der Techniker kommt dann so zwischen acht und neunzehn Uhr“ – jeder der irgendwann schon einmal ein Wlan, Telefonanschluss oder eine Waschmaschine anschließen wollte, kennt die weiträumigen Zeitfenster, die Dienstleister ihren Kunden mitunter gerne in Aussicht stellen. Manchmal beträgt so ein Zeitfenster auch mehrere Wochen. Beim Gangster-Rapper Bushido scheint das jetzt der Fall gewesen zu sein. Auf Facebook beschwerte sich dieser nämlich über die Unfähigkeit der Telekom, ihm einen Internetanschluss für seine Villa zu stellen. Sendungsbewusst wie man als Gangster-Rapper nun einmal so ist, garnierte er seine Beschwerde mit reichlich Kraftausdrücken und lud ein Video davon auf Facebook hoch. Die Telekom bemühte sich um Schadenbegrenzung, Bushido möchte kein Kunde mehr sein. „Da seid ihr selbst schuld dran, ihr Wichser“, meint er. Handelsblatt.com hat die Geschichte aufgeschrieben.

Der (schlimmste) Spot der Woche: Rassismus im Schleudergang

Stellen Sie sich vor: Im Fernsehen läuft ein Spot für Waschmittel. Eine freundlich lächelnde Dame wird von einem schwarzen Handwerker angelächelt, dessen Haut mit Farbflecken bedeckt ist. Die Dame winkt ihn zu sich, steckt ihm eine Waschmittelkapsel in den Mund und steckt ihn in die Waschmaschine. Und, tada, heraus kommt besagter Herr  – mit hellerer Hautfarbe. Glauben Sie nicht? Stimmt aber: Das chinesische Unternehmen Qiaobi warb so für sein Waschmittel. Nach einer ganzen Reihe von Protesten, zog er die allerdings zurück und entschuldigte sich. Zum Spot und den Reaktionen.

Die Meldung der Woche: Passwort ohne Passwort

Das Finden eines geeigneten Passwortes ist mitunter eine Geduldsprobe: Mindestens einen Großbuchstaben, bitte das Sonderzeichen nicht vergessen, haben Sie auch an die Zahl gedacht? Achso, und das Passwort haben Sie in den vergangenen zwölf Monaten leider schon einmal benutzt!

Wer also nicht über seine zigfachen Online-Konten Buch führen will, der macht es sich einfach und verwendet überall dasselbe Passwort. Dass das im Falle des Falles natürlich keine besonders gute Idee ist, ist wohl jedem klar. Genauso klar, wie das das Verwenden von Passwörtern wie „Passwort“, „Password“ oder „1234“ auch keine ist. Scheinbar ist das aber noch nicht so vielen Internetnutzern geläufig. Der Techkonzern Microsoft will nämlich jetzt eine ganze Reihe von solchen Passwörtern sperren. Zum Selbstschutz sozusagen. Die ganze Geschichte auf „Handelsblatt.com.“

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