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Highlights der Woche: Re:publica in Berlin, Olli Dittrich macht ARD cooler und Yahoo will Google

Alle, die in Deutschland beim Thema Internet mitreden wollen, waren diese Woche in Berlin. Drei Tage lang fand Deutschlands größte Internetkonferenz – die „Re:publica“ - statt. Eins der großen Themen: Netzneutralität – nicht zuletzt befeuert durch die Pläne der Deutschen Telekom. Die ARD konnte diese Woche mit Olli Dittrich und der Sendung „Frühstücksfernsehen“ beweisen, dass sie tatsächlich cool sein kann. Die Kritiker überschlagen sich, die ersehnte junge Zielgruppe wird endlich wieder erreicht. Die Zielgruppe erreichen wollte auch Yahoo mit der Suchmaschinen-Partnerschaft mit Microsoft. Für Yahoo ging der Deal nicht auf. Der Konzern will zukünftig lieber mit Google arbeiten. Der absatzwirtschaft-Wochenrückblick.

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Konferenz der Woche: Die Re:publica in Berlin

Von Montag bis Mittwoch fand in Berlin Deutschlands wichtige Digitalkonferenz statt: Die Re:publica. Mit Motto „In/Side/Out“ wollte die Szene ihr Vorhaben symbolisieren, über die eigenen Grenzen hinaus aktiver zu werden. Innerhalb von sieben Jahren ist aus der Re:publica – ursprünglich als eine Art Klassentreffen der Blogger, Nerds und Netzaktivisten ins Leben gerufen – eine eine echte Großveranstaltung geworden. 5000 Besucher sind diese Woche nach Berlin gekommen, Tausende verfolgten die Konferenz über Blogs und Livestreams. Sie hörten Vorträge von insgesamt 350 Sprechern. Es ging auf den Bühnen um Medien und Kultur, Wissenschaft und Forschung, neue Geschäftsmodelle, Technologie und vor allem darüber, wie die unzähligen Ideen, die im Internet herumschwirren der Gesellschaft nutzen können. Alle Ergebnisse sind nachzulesen unter: http://www.re-publica.de/


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>>Verliert Apple den Premiumanspruch?

>>>Produkteinführung gescheitert – Windows plant Update für Windows 8

>>>Facebook Social Graph wird auch E-Commerce-Unternehmen gefährlich

>>>Deutsche Verbraucher bleiben optimistisch

>>>Plakate, Fernsehauftritte und Flyer sind out – das Internet entscheidet die Wahl

>>>Kein Ablass für Uli Hoeneß: Warum die große Beichte keine Wirkung zeigt


Satire der Woche: Olli Dittrich macht Frühstücksfernsehen

Olli Dittrich ist der Meister der Verkleidung und der unterschiedlichsten Rollen. Kurz vor Mitternacht ging der Dittsche-Star mit der Sendung „Frühstücksfernsehen“ am vergangenen Montag zum ersten Mal auf Sendung. Er parodiert all das, was morgens im deutschen Fernsehen zu sehen ist. An der Seite von Cordula Stratmann schlüpft er in neun verschiedene Rollen – von HSV-Fussballstar Edson Santiago Piporente de la Paz („Pipo“) bis zum Gesundheitsexperten. Das frappierende: Die Satire ist verdammt nah an der Realität. Die Kritiken überschlagen sich mit Lob. „Olli Dittrich beschert mit „Frühstücksfernsehen“ der ARD das langersehnte Satire-Format mit Substanz“, schreibt beispielsweise süddeutsche.de. Auch die Nutzer in sozialen Foren bekunden immer wieder, dass sie so viel Witz und Satire der ARD nicht zugetraut hätten. Ein Twitter-User schrieb: „Groß, größer, Olli Dittrich. Bitte meine GEZ-Gebühren für Mai direkt auf sein Konto überweisen.“ Der Hashtag #Frühstücksfernsehen hat es nach ganz oben in die Twitter-Hitliste geschafft. Die ARD ist plötzlich auch bei der jungen Zielgruppe cool und sehenswert. Einziges Problem: Der Sendeplatz. Die halbstündige Sendung läuft Montagabend um 23:40 Uhr. Hoffentlich wird sie dort nicht versauern.
Die ganze Folge unter: http://www.daserste.de/unterhaltung/service-unterhaltung/specials/fruehstuecksfernsehen-100.html

Trennung der Woche: Yahoo will Microsoft loswerden

Ein harter Schlag für Microsoft: Internet-Pionier Yahoo will die Suchmaschinen-Partnerschaft mit dem Windows-Konzern aufkündigen und einen Vertrag mit Google schließen. Kein Wunder, dass sich Microsoft gegen das vorzeitige Ende wehrt, wie Bloomberg und das „Wall Street Journal“ berichten. Offiziell läuft die Partnerschaft noch bis 2020. Ursprünglich ging Yahoo die Bindung an die Microsoft-Suchmaschine Bing ein, um selbst keine Suchmaschine entwickeln zu müssen. Yahoo-Chefin Marissa Mayer erklärte sich nun aber unzufrieden mit den Ergebnissen der Microsoft-Partnerschaft. Im Zentrum der Kritik: Die Werbeeinnahmen seien zu niedrig. Ein herber Rückschlag für Microsoft.

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