Suche

Werbeanzeige

Handy entwickelt sich zum Point of Sale

Die Zukunft des Einkaufens ist zunehmend mobil und vor allem interaktiv. Davon ist man beim Anbieter von interaktiven Kommunikationslösungen Next ID überzeugt. So präsentiert das Bonner Unternehmen auf der Düsseldorfer OMD vom 17. bis 18. September 2008 das so genannte Snap-Shopping. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, Objekte aus der realen Welt, etwa beworbene Produkte, mit Hilfe des Handys zu erkennen, sich live darüber zu informieren und diese sogar zu kaufen.

Werbeanzeige

„Das Objekt wird einfach per Handy fotografiert und das Bild an eine Kurzwahl gesendet. Die Lösung erkennt das Objekt auf dem Foto und

schickt einen entsprechenden Link auf das Handy des Benutzers, welcher direkt beispielsweise zum mobilen Shopping-Portal oder der Kampagnen-Seite führt. Neben dem Fotografieren von Werbeanzeigen oder Plakaten ermöglicht die neue Lösung von auch den Einsatz für reale 3D-Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln“, erläutert Next ID-Marketingleiter Steffen Graf. Geeignet sei das Ganze für Gewinnspiele, Promotions oder Communities.

Weil via Handy mehrere direkte Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen – Internet, Telefonie, SMS oder MMS – vereinfache dies den Dialog mit dem Kunden und den Einstieg in den direkten Verkaufsprozess. „Integrierte Opt-In Verfahren ermöglichen es zudem, gesammelte Daten auszuwerten und Kundenprofile für individuelle Angebote zu nutzen. Näher kann man nicht an den Kunden rankommen, um gezielt Angebote zu machen, einen Dialog aufzubauen und die Auseinandersetzung mit einer Marke oder einem Produkt zu intensivieren. Bislang wurde das Dialogpotenzial im Mobile Marketing ja noch gar nicht ausgeschöpft. Wir zeigen auf der OMD, was heute schon möglich ist und was uns morgen erwartet“, so Graf.

Markenunternehmen und Agenturen hätten damit flexible und innovative Möglichkeiten, den Kunden überall zu erreichen, aber eben auch, daraus Verkaufszahlen direkt messen zu können. „Die interaktiven Konzepte schaffen den Kaufanreiz und die direkte Response-Möglichkeit, um den Kauf abzuschließen. Wenn der Kunde erst einmal zuhause ist, hat er es sich schon wieder anders überlegt“, meint Graf. Das Handy hingegen würde sich zum ständig verfügbaren mobilen Point of Sale entwickeln. „Der Point of Sale ist mittlerweile überall. Das heißt aber auch, Sie müssen überall sein und Sie müssen auch immer bereit sein, für den Kunden entsprechend da zu sein. Das heißt aber auch, Sie sind für den Kunden einfach erreichbar. Der Kunde will Sie einfach erreichen und es gibt so viele Technologien, dass auch jeder zum Händler werden kann“, betont Thorsten Stradt, Direktor für Marketing und Werbung bei Otto. Eine Handelsmarke werde immer stärker zu einer Dialogmarke. „Das ist für ein Handelshaus nicht ganz einfach, weil da immer der Einkauf denkt, er wäre eigentlich derjenige, der das Tempo vorgibt“, führt Stradt aus. www.ne-na.de

Gunnar Sohn

www.next-id.de www.online-marketing-duesseldorf.de

Digital

WPP-Chef: Amazons Werbegeschäft ist „ein Pickel, der brutal wächst“

Der Aufschwung geht weiter. Allein in der vergangenen Woche legte der E-Commerce-Riese weitere acht Prozent an Wert zu und notiert mit einem Börsenwert von über 700 Milliarden Dollar nur minimal unter Allzeithochs. Ein Treiber des Börsenaufschwungs, der Amazon seit Jahresbeginn schon wieder um 24 Prozent nach oben beförderte, ist ein wenig beachteter Konzernbereich, dem der Chef der weltgrößten Werbeagentur "unerbittliches Wachstum" voraussagt: das Anzeigengeschäft. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Jameda muss umrüsten, um keine weiteren Klagen zu erhalten: „Das Geschäftsmodell ist vom Gericht nicht verworfen worden”

Viele Ärzte sehen die Seite Jameda kritisch, selbst wenn sie dort gute Noten…

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley,…

Es läuft bei Adidas: Nun gibt es auch einen magentafarbenen Sneaker von der Deutschen Telekom

Und da steht schon das nächste Unternehmen in den Startlöchern. Nach der BVG…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige