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Größter Park baut Legoland-Imperium aus

Europas führender Freizeitparkbetreiber Merlin hat in Florida den größten Legoland-Park der Welt eröffnet. Neben den USA will das Unternehmen sein Imperium auch in Asien ausweiten. Für den Betreiber ist der Park in Florida ein weiterer Schritt, um in Nordamerika Fuß zu fassen. Nach Großbritannien und Deutschland sind die USA bislang der drittgrößte Markt für Merlin. Mehr als 50 Millionen Legosteine haben Arbeiter im Süden des US-Bundesstaats Florida verbaut – für ein Amerika im Miniaturformat und andere Kulissen. Entstanden ist der weltweit fünfte und bislang größte Legoland-Freizeitpark, der am vergangenen Wochenende eröffnet wurde.

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Das berichtet das Handelsblatt und zitiert Merlin-Chef Nick Varney: „Wir wollen das US-Geschäft in den nächsten Jahren so ausbauen, dass es die Größe unseres Europa-Geschäfts erreicht.“ Merlin ist das weltweit zweitgrößte Vergnügungsimperium. Im vergangenen Jahr haben 41 Millionen Menschen die gut 70 Attraktionen im Merlin-Reich besucht, darunter Wachsfiguren- und Gruselkabinette („Madame Tussauds“, „Dungeon“), das Riesenrad „London Eye“, die Legoland-Parks und in Deutschland den Heide-Park Soltau. Marktführer Disney kommt nach Angaben des Branchenverbands Themed Entertainment Association auf rund 120 Millionen Besucher pro Jahr.

Merlin hat im vergangenen Jahr gut 800 Millionen Pfund (umgerechnet 915 Millionen Euro) umgesetzt und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 256 Millionen Pfund eingefahren, knapp zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der britische Freizeitparkbetreiber steckt jährlich gut 100 Millionen Pfund (114 Millionen Euro) aus seinem operativen Cash-Flow in die Expansion. Diese treibt Varney nicht nur in den USA, sondern auch in Asien voran.

In Florida nimmt es Merlin direkt mit dem Erzrivalen Disney auf, der gut eine Autostunde von Legoland entfernt Disney World betreibt. Mit 14 Millionen Besuchern pro Jahr ist das einer der beliebtesten Freizeitparks. Merlin-Chef Varney rechnet nach Angaben im Handelsblatt für Legoland mit etwa zwei Millionen Besuchern jährlich: „Wir sprechen ja in erster Linie die Zwei- bis Zwölfjährigen und ihre Eltern an, haben also bei weitem nicht so ein großes Zielpublikum wie Disney.“

Im Zuge der Wirtschaftskrise hat Merlin vor gut einem Jahr seine Pläne, an die Börse zu gehen, zunächst aufs Eis gelegt. Das Wachstum des Unternehmens wurde durch die Rezession dagegen nicht gebremst. So stieg die Zahl der Besucher 2010 im Vergleich zum Vorjahr um fast sieben Prozent, der Umsatz legte um knapp fünf Prozent zu. „Wenn Familien im Abschwung auf etwas verzichten, dann eher auf längere Urlaube als auf Ausflüge in Freizeitparks“, sagte Varney der deutschen Wirtschaftstageszeitung. Um die Ausflüge etwas zu verlängern und einen Kurzurlaub daraus zu machen, investiert Merlin auch in Übernachtungsmöglichkeiten. So will das Unternehmen 2014 auf dem Gelände des Legoland-Parks in Kalifornien ein Hotel eröffnen.

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