Werbeanzeige

Globales Internet-TV: Netflix streamt in 130 weiteren Ländern

Netflix-Boss Reed Hastings

Die Welt hat eine neue Freizeitbeschäftigung: Netflixen. Der beliebte Streaming-TV-Anbieter verkündete am Rande der CES in Las Vegas seine weltweite Expansion: Seit heute ist Netflix in 190 Ländern der Welt erhältlich – nur China fehlt noch

Werbeanzeige

Von

Reed Hastings hat sich wieder einmal selbst übertroffen.  Auf der re:publica im vergangenen Mai erklärte 55-Jährige, er wolle Netflix bis Ende 2016 rund um die Welt verfügbar machen.

Das Ziel hat der Selfmade-Milliardär bereits am 6. Januar fast erfüllt. Netflix kündigte heute überraschend an,  den Streaming-Dienst ab sofort in 130 neuen Ländern zu starten – bislang war das US-Unternehmen lediglich in 60 Nationen erhältlich.

„Geburtsstunde eines neuen globalen Internet-TV-Netzwerks“

Bildschirmfoto 2016-01-07 um 11.36.53

„Sie erleben heute die Geburtsstunde eines neuen globalen Internet-TV-Netzwerks“, feierte Hasting auf der Tech-Messe CES in Las Vegas die weltweite Expansion, die Netflix nun auch nach Südkorea, Indien, Indonesien, Russland, Polen, die Türkei, Vietnam, Nigeria, Singapur, Saudi-Arabien führt.

Es fehlt allerdings weiterhin der größte Wachstumsmarkt der Welt: China – und geopolitisch problematische Nationen die Syrien, Nordkorea und die Krim.

Serien-Eigenproduktionen für einen Monat

Content-Chef Ted Sarandon erklärte auf der CES ebenfalls, dass 2016 31 neue Serien in Eigenproduktion auf Netflix zu sehen sein werden. Das Kultmotto „Netflix and Chill“ (Netflixen und relaxen) dürfte 2016 weiter strapaziert werden: Der Streamingdienst bietet damit Material für über 600 Stunden an. In anderen Worten: Wer alle Netflix-Serien sehen würde, wäre damit ununterbrochen fast einen Monat beschäftigt (25 Tage).

Der Wall Street gefallen die Perspektiven, mit denen die beste Internetaktie 2015 ins neue Jahr startet: Nachdem die Anteilsscheine das neue Jahr noch mit schweren Verlusten begonnen hatte, schossen Netflix-Aktien heute um mehr als 9 Prozent nach oben.

Kommunikation

Abercrombie & Fitchs Neustart, Ryanairs Selfie-Pilotin und die VW-Prevent-Posse

Totgesagte leben länger, sagt ein Sprichwort. Das könnte auch für die Abercrombie & Fitch gelten. Die Chefetage versucht den Neuanfang und lässt sich vom Versandhändler Zalando ins Digitalregal holen. Wie man erfolgreich (kostenlose) Werbung für den Arbeitgeber macht, beweist in dieser Woche eine schwedische Pilotin. Und dass Volkswagen in der Vergangenheit ziemlich blauäugig war, zeigt der jüngste Streit mit dem Zulieferer Prevent. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak: „Ein iPhone 7 ohne Kopfhörerbuchse wird eine Menge Leute verärgern“

Es dürfte eine der wenigen Veränderungen sein, die Apple beim nächsten iPhone vornimmt:…

Abercrombie & Fitchs Neustart, Ryanairs Selfie-Pilotin und die VW-Prevent-Posse

Totgesagte leben länger, sagt ein Sprichwort. Das könnte auch für die Abercrombie &…

Editorial zur absatzwirtschaft 09/2016: Auch Designarbeit transformiert

Design ist so selbstverständlich, dass wir es überwiegend nicht wahrnehmen. Autos oder Architektur sind…

Werbeanzeige

Werbeanzeige