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Gewinnt unter den Aktionen die Geld-zurück-Garantie?

Fast jeder Zweite (46 Prozent) hat in den letzten drei Monaten Treuepunkt-Aktionen in Anspruch genommen, jeder Vierte (25 Prozent) Angebote der Art "Kauf-zwei-bekomm-eins-gratis", etwa jeder Achte (13 Prozent) die Geld-zurück-Garantie. Zu diesem Ergebnis kommt eine telefonische Bevölkerungsumfrage des Marktforschungs-instituts Ipsos in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift planung&analyse.

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Trotz der noch vergleichsweise gering ausgeprägten Nutzung entdecken die Marktforscher von Ipsos Potenzial für die Geld-zurück-Garantie: Wie sie beobachten, stimmt mehr als ein Drittel der Befragten den Aussagen zu, die Geld-zurück-Garantie sei für sie ein wichtiges Argument bei der Kaufentscheidung (38 Prozent „stimme zu“/“stimme voll und ganz zu“) und erhöhe das Vertrauen in den Hersteller (36 Prozent).

Bei den Konsumenten werde hier das menschliche Grundbedürfnis nach Sicherheit erfolgreich angesprochen, resümieren die Forscher mit Blick auf die Zahlen: Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) äußern, durch die Garantie beim Kauf kein Risiko einzugehen. 38 Prozent bestätigen, die Geld-zurück-Garantie vermittle ihnen das Gefühl, dass das gekaufte Produkt wirklich gut sein müsse. Dennoch überzeugt die Garantie nicht jeden: Immerhin 28 Prozent glauben nicht, dass sie ihr Geld wirklich zurückbekommen. Jedem Fünften (20 Prozent) wäre es peinlich, das Produkt bei Nichtgefallen zurückzugeben.

Bei Frauen scheint das Konzept der Unternehmen besser aufzugehen: Einerseits erhöht die Geld-zurück-Garantie bei ihnen das Vertrauen in den Hersteller deutlich stärker als bei Männern (44 Prozent gegenüber 27 Prozent) und ist daher in (noch) stärkerem Maße ein wichtiges Argument im Entscheidungsprozess (41 Prozent gegenüber 34 Prozent). Andererseits ist ihnen die Rückgabe vergleichsweise peinlicher (24 Prozent vs. 15 Prozent). Der Rückgabeaufwand stört sie noch mehr als Männer (41 Prozent vs. 31 Prozent). Für die Erhebung befragte Ipsos bundesweit repräsentativ 500 Verbraucher ab 14 Jahren.

www.ipsos.de

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