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Gewinneinbruch 2014: Coca-Cola plant „Jahr des Übergangs“

Coca Cola muss umstrukturieren.

Geht Coca Cola die Puste aus? Der Gewinn des Getränkeriesen sackte im letzten Quartal 2014 um mehr als die Hälfte ein. Besondere Schwierigkeiten bereiten der Traditionsmarke der nordamerikanische und europäische Markt. Konzernchef Muhtar Kent kündigte 2015 als das "Jahr des Übergangs" an.

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Im Vergleich zum Vorjahr sank der Gewinn im letzten Quartal 2014 um mehr als die Hälfte auf rund 770 Millionen US-Dollar (etwa 683 Millionen Euro). Insgesamt verbüßte Coca Cola im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 10,9 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um die Kosten für den Konzernumbau, lag der Wert aber zumindest über den Erwartungen von Experten. Durch eine Ankündigung des Konzerns, Aktien im Wert von zwei bis drei Milliarden Dollar zurückzukaufen, legten auch die Papiere an der New Yorker Börse um mehr als drei Prozent zu.

Nordamerikanischer Markt mit Problemen

Schwierigkeiten bereiten der Getränkemarke vor allem der nordamerikanische und europäische Markt. Die zuckerhaltigen Softdrinks verlieren hier zunehmend an Beliebtheit. Hinzu kommen ungünstige Wechselkursentwicklungen, da ein Großteil der Gewinne im Ausland erzielt werdend der Dollar sich zuletzt stark entwickelte. „Wir sehen 2015 als ein Jahr des Übergangs“, sagte Coca-Cola-Chef Muhtar Kent. Gemeint sind strukturelle Veränderungen wie Sparmaßnahmen aber auch Änderungen in der Produktpalette. Insgesamt plant Kent jährliche Einsparungen von drei Milliarden Dollar. Dazu sollen weltweit 1600 Stellen abgebaut werden.

Investitionen ins Marketing

In Deutschland stieg der Brause-Absatz leicht um 0,4 Prozent. Um den Markt weiter anzukurbeln, plant der Konzern hier vor allem Investitionen in Marketing– und Verkaufsprogramme sowie neue Produkte. Dazu gehören unter anderem eine mit dem Zucker-Ersatz Stevia gesüßte Coca Cola Life sowie die Bio-Limonade Vio.

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