Suche

Anzeige

Geringe Auswahl wirkt verkaufsfördernd

Menschen kaufen weniger, wenn es zu viele Optionen für die Wahl des gesuchten Artikels gibt. Zu diesem Schluss kommt ein Experiment von irischen und US-amerikanischen Psychologen, die in der Fachzeitschrift „Psychology & Marketing“ veröffentlicht wurde. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Menschen von Geschäften mit großer Auswahl angezogen werden.

Anzeige

„Wir kamen hingegen zum Schluss, dass eine allzu große Auswahl kontraproduktiv für das Geschäft sein kann“, so Studienleiter Ryan Jessup vom Trinity College Institute of Neuroscience. Besitzern von Geschäften sei zu empfehlen, im Schaufenster eine große Auswahl von Artikeln zu zeigen, die die Menschen zum Kaufen einlädt. In den Regalen sei es jedoch verkaufsförderlich, Kunden lediglich geringe Wahlmöglichkeiten zu eröffnen.

Grund für diese Aussagen sei eine Computersimulation mit Individuen, die darauf programmiert war, dass Menschen ihre Vorlieben ständig ändern, dass sie nur ein bestimmtes Zeitlimit für die Entscheidung haben und darauf, dass die Konsumenten während des Überlegens vielleicht feststellen, dass das Geld anderwärtig besser ausgegeben ist. Die simulierten Einkäufer verfügten zur Auswahl zunächst über sechs, dann über 24 Alternativen, wobei pro Erklärungsmodell 24 Millionen Simulationen durchgespielt wurden. „Konsumenten tun sich bei vielen Alternativen besonders schwer, zwischen deren Qualität zu unterscheiden, was sie gedanklich hin- und herpendeln lässt“, sagt Jessup. Das mache Konsumenten viel eher entscheidungsunfähig und lasse sie den Einkauf abbrechen, was in der Simulation besonders bei einer großen Zahl qualitativ ähnlicher Möglichkeiten der Fall war. Muss es hingegen schnell gehen, würden Menschen bei geringer Auswahl einen schon zuvor bevorzugten Artikel anpeilen und ihn kaufen, wenn sie ihn finden. pte

www.pressetext.de

Kommunikation

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark Zuckerberg befindet sich seit Monaten trotzdem in Büßerpose. Nun folgte der nächste Fauxpas des 34-Jährigen, während eines Podcast-Interviews mit der Techreporterin Kara Swisher. So wolle Zuckerberg Holocaust-Leugnungen auf Facebook nicht löschen. Ein paar Stunden später versuchte das Unternehmen, den Schaden zu minimieren. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige